Lavanttaler Reindling

Reindling Lavanttal Storys

Omas Rezept

Der Reindling heißt so, weil er früher in einer Rein gebacken wurde. Flach, eckig, rund oder in der Guglhupf-Form – egal, das Rezept ist das gleiche und der Geschmack auch. Zum Festessen wurde der Reindling übrigens, weil er aus Weizen hergestellt wurde, dem seinerzeit teuersten aller Mehlsorten. Zu Ostern isst man den Reindling im Lavanttal zu Schinken, Kren und Eiern, unterm Jahr auch mit Butter und Marmelade.

Zutaten

Teig

  • 500 g griffges Mehl
  • 3 EL Zucker
  • 60 g Butter oder Schmalz
  • 1 Würfel frische Germ
  • 1 TL Salz
  • 250 ml Milch
  • 1-2 Eier
  • Zitronenschale

Fülle

  • 3 EL Zucker
  • 2 TL Zimt
  • 1 Handvoll Rosinen.
  • Oder mehr

Zubereitung

Etwas Milch leicht erwärmen, die Germ darin auflösen und ein Dampfl zubereiten. An einem warmen Platz zugedeckt 20 Minuten gehen lassen.

Die restliche Milch wärmen. Salz, Butter oder Schmalz, Zucker darin auflösen und zum Mehl geben. Auch die Eier und die geriebene Zitronenschale dazugeben. Mit dem Dampfl verkneten, bis sich der Teig glatt und glänzend von der Schüssel löst. Zugedeckt an einem warmen Platz 30 Minuten rasten lassen. Den Teig nochmals kneten und 1 cm dick ausrollen.

Zimt, Rosinen, Zucker gleichmäßig darauf verteilen. Den Teig der Länge nach einrollen, in eine mit Butter gefettete Form geben und zugedeckt 45 Minuten lang gehen lassen. Ins kalte Backrohr stellen, auf 180 Grad ca. 50 Minuten backen.

Nach dem Backen den Reindling aus dem Rohr nehmen, 10 Minuten stehen lassen und dann aus der Form stürzen.