<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>LAVANTTAL STORYS</title>
	<atom:link href="https://www.lavanttal-storys.at/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.lavanttal-storys.at/</link>
	<description>Geschichten aus einer der schönsten Gegenden Kärntens</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Apr 2026 13:15:47 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2024/07/cropped-Lavanttal-Storys-Logo-32x32.png</url>
	<title>LAVANTTAL STORYS</title>
	<link>https://www.lavanttal-storys.at/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Lavanttaler Reindling</title>
		<link>https://www.lavanttal-storys.at/lavanttaler-reindling/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 07:05:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Essen & Trinken]]></category>
		<category><![CDATA[Reindling]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lavanttal-storys.at/?p=3744</guid>

					<description><![CDATA[<p>Omas Rezept Der Reindling heißt so, weil er früher in einer Rein gebacken wurde. Flach, eckig, rund oder in der Guglhupf-Form – egal, das Rezept ist das gleiche und der&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lavanttal-storys.at/lavanttaler-reindling/">Lavanttaler Reindling</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lavanttal-storys.at">LAVANTTAL STORYS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Omas Rezept</strong></p>
<p><span id="more-3744"></span></p>
<p>Der Reindling heißt so, weil er früher in einer Rein gebacken wurde. Flach, eckig, rund oder in der Guglhupf-Form – egal, das Rezept ist das gleiche und der Geschmack auch. Zum Festessen wurde der Reindling übrigens, weil er aus Weizen hergestellt wurde, dem seinerzeit teuersten aller Mehlsorten. Zu Ostern isst man den Reindling im Lavanttal zu Schinken, Kren und Eiern, unterm Jahr auch mit Butter und Marmelade.</p>
<p><strong>Zutaten</strong></p>
<p><strong>Teig</strong></p>
<ul>
<li><i>500 g griffges Mehl</i></li>
<li><i>3 EL Zucker</i></li>
<li><i>60 g Butter oder Schmalz</i></li>
<li><i>1 Würfel frische Germ</i></li>
<li><i>1 TL Salz</i></li>
<li><i>250 ml Milch</i></li>
<li><i>1-2 Eier</i></li>
<li><i>Zitronenschale</i></li>
</ul>
<p><strong>Fülle</strong></p>
<ul>
<li><i>3 EL Zucker</i></li>
<li><i>2 TL Zimt</i></li>
<li><i>1 Handvoll Rosinen.</i></li>
<li><i>Oder mehr</i></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung</strong></p>
<p>Etwas Milch leicht erwärmen, die Germ darin auflösen und ein Dampfl zubereiten. An einem warmen Platz zugedeckt 20 Minuten gehen lassen.</p>
<p>Die restliche Milch wärmen. Salz, Butter oder Schmalz, Zucker darin auflösen und zum Mehl geben. Auch die Eier und die geriebene Zitronenschale dazugeben. Mit dem Dampfl verkneten, bis sich der Teig glatt und glänzend von der Schüssel löst. Zugedeckt an einem warmen Platz 30 Minuten rasten lassen. Den Teig nochmals kneten und 1 cm dick ausrollen.</p>
<p>Zimt, Rosinen, Zucker gleichmäßig darauf verteilen. Den Teig der Länge nach einrollen, in eine mit Butter gefettete Form geben und zugedeckt 45 Minuten lang gehen lassen. Ins kalte Backrohr stellen, auf 180 Grad ca. 50 Minuten backen.</p>
<p>Nach dem Backen den Reindling aus dem Rohr nehmen, 10 Minuten stehen lassen und dann aus der Form stürzen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lavanttal-storys.at/lavanttaler-reindling/">Lavanttaler Reindling</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lavanttal-storys.at">LAVANTTAL STORYS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Osterfeuer im Lavanttal</title>
		<link>https://www.lavanttal-storys.at/osterfeuer-im-lavanttal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 18:39:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Osterfeuer]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lavanttal-storys.at/?p=3734</guid>

					<description><![CDATA[<p>Warum in der Osternacht Feuer auf den Hügeln in Österreichs Süden brennt. Der Brauch der Osterfeuer nach der Auferstehungsfeier in der Osternacht geht angeblich auf die Zeit der Türkenbelagerungen zurück.&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lavanttal-storys.at/osterfeuer-im-lavanttal/">Osterfeuer im Lavanttal</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lavanttal-storys.at">LAVANTTAL STORYS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Warum in der Osternacht Feuer auf den Hügeln in Österreichs Süden brennt.</strong></p>
<p><span id="more-3734"></span></p>
<p>Der Brauch der Osterfeuer nach der Auferstehungsfeier in der Osternacht geht angeblich auf die Zeit der Türkenbelagerungen zurück. Damals durchstreiften die Feinde die Gegend und verhinderten, dass sich die Bauern verständigten. Bis einer von ihnen die Idee hatte, sich durch Feuer auf den Berggipfeln Zeichen zu geben. Als die Belagerer die Feuer sahen, vermuteten sie neben jedem Feuer ein Geschütz und flohen in Panik.</p>
<p>Dass dies zur Osterzeit geschah, war Zufall. Aber der Brauch der Osterfeuer erhielt sich bis heute und in der Nähe von St.“Paul steht ein steinernes Kreuz, wo das Zelt des Großwesirs gestanden sein soll.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lavanttal-storys.at/osterfeuer-im-lavanttal/">Osterfeuer im Lavanttal</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lavanttal-storys.at">LAVANTTAL STORYS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fleischweih und Weihfleisch</title>
		<link>https://www.lavanttal-storys.at/fleischweih-und-weihfleisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 17:57:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fest feiern]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lavanttal-storys.at/?p=3737</guid>

					<description><![CDATA[<p>Über das vermutlich wichtigste kirchliche Fest Kärntens, Palmbuschen, Weihschwamm und andere Osterbräuche aus dem Lavanttal.  Festessen und traditionelle Speisen haben im Lavanttal gute Chancen, Zeiten zu überleben, in denen der&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lavanttal-storys.at/fleischweih-und-weihfleisch/">Fleischweih und Weihfleisch</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lavanttal-storys.at">LAVANTTAL STORYS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Über das vermutlich wichtigste kirchliche Fest Kärntens, Palmbuschen, Weihschwamm und andere Osterbräuche aus dem Lavanttal. </strong></p>
<p><span id="more-3737"></span></p>
<p>Festessen und traditionelle Speisen haben im Lavanttal gute Chancen, Zeiten zu überleben, in denen der sonntägliche Kirchgang von der Laufrunde ums Feld oder der Bike-Tour auf die Alm abgelöst wird.</p>
<p>Es gibt sie noch, die Menschen, für die ein Sonntag ohne Messe kein Sonntag ist, aber die Zahl schmilzt. Wie überall. Was hingegen nach wie vor hochgehalten wird, sind das Hochzeitsmahl, bei dem sich die Tische biegen, und Rindfleisch und Semmelkren bei der „Gstattung“, Synonym für den Leichenschmaus. In vielen Familien werden die weihnachtlichen „Piggalan“ hergestellt, eine in Rum oder Schnaps getränkte Süßspeise, für die es im Lavanttal vermutlich so viele Rezepte wie Haushalte gibt. Und ohne geweihtes Fleisch kein Ostern, das wahrscheinlich wichtigste Fest im Jahreskreis.</p>
<p>So kam es, dass am frühen Nachmittag des 11. April 2020 Bischof Wilhelm Krautwaschl den Osterspeisen via ORF seinen digitalen Segen erteilte. Abertausende hungrige Kärntnerinnen und Kärntner, die sich in anderen Jahren am Karsamstag – ebenso herausgeputzt wie ihre proppenvollen „Weichkörbl“ – in Kirchen und vor Kapellen getroffen hatten, harrten nun andächtig vor dem Fernseher auf das Ende der Litaneien. (Einige tausend Weihfleisch-Gläubige aus der Steiermark taten es ihnen übrigens gleich, denn auch dort ist Ostern ohne das lieb gewonnene Ritual unvorstellbar.)</p>
<p>„Das achte Sakrament“ titulierte es ein Zugereister vor Jahren, als er zum ersten Mal die Weihe vor dem österlichen Völlern miterlebte. Selten habe er so viel Innigkeit und Ernsthaftigkeit erlebt. Der Vollständigkeit halber sei angemerkt: Er ließ sich schnell bekehren und bekennt sich seither zu Fleischweih und Weihfleisch.</p>
<p><strong>Palmbuschen</strong></p>
<p>Das ausgiebige Fastenbrechen ist definitiv der Höhepunkt der österlichen Rituale, die traditionell mit dem Palmsonntag beginnen. Genauer davor. Denn in den Tagen vor der Karwoche werden Palmkätzchen-, Buchsbaumzweige und Weidenruten gesammelt, die dann zu kunstfertigen Palmbuschen in unterschiedlicher Größe verarbeitet werden. Mit Bändern, Kräutern, kleinen Äpfeln und Brezel geschmückt, je nach Geschmack und Familientradition.</p>
<p>Man sieht kleine Palmbuschen mit geflochtenen Handgriffen und große, oft meterhohe Palmbesen, die von ihren Besitzern – ja, es sind Burschen – bei der Messe am Palmsonntag in die Höhe gestemmt werden. Eine Frage der Ehre.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-3741 alignleft" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/04/260401-Osterfeuer-300x300.jpg" alt="Ostereier Lavanttal" width="300" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/04/260401-Osterfeuer-300x300.jpg 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/04/260401-Osterfeuer-1024x1024.jpg 1024w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/04/260401-Osterfeuer-150x150.jpg 150w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/04/260401-Osterfeuer-768x768.jpg 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/04/260401-Osterfeuer-1536x1536.jpg 1536w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/04/260401-Osterfeuer-2048x2048.jpg 2048w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/04/260401-Osterfeuer-80x80.jpg 80w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/04/260401-Osterfeuer-390x390.jpg 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/04/260401-Osterfeuer-820x820.jpg 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/04/260401-Osterfeuer-1180x1180.jpg 1180w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/04/260401-Osterfeuer-160x160.jpg 160w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/04/260401-Osterfeuer-780x780.jpg 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/04/260401-Osterfeuer-1640x1640.jpg 1640w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/04/260401-Osterfeuer-2360x2360.jpg 2360w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/04/260401-Osterfeuer-600x600.jpg 600w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/04/260401-Osterfeuer-scaled.jpg 2560w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Noch immer gilt der Palmbuschen als Segensbringer: Im Hergottswinkel überm Esstisch, an der Stalltür, an den Feldrändern und im Ofenfeuer, mit dem das Osterfleisch gekocht werden soll – überall findet man das „Buschkawetl“ auch heute noch. Es soll Unwetter abhalten, Schmerzen lindern, für gute Ernte sorgen und im Übrigen die Familie und das liebe Vieh vor allen Übeln bewahren. Ein Beispiel von vielen, das zeigt, wie sich heidnische Fruchtbarkeits- und Opferrituale nahtlos in die christliche Kultur einfügten. Gerade im Frühling, wenn die Natur wieder erwacht und Tag für Tag etwas grüner wirkt.</p>
<p>Das Fasten nimmt man – je nach Nähe zur Religion mehr oder weniger ernst. Für die Kinder wird’s jedenfalls am Gründonnerstag interessant, wenn die Glocken nach Rom fliegen und sie mit ihren hölzernen „Ratschen“ unterwegs sind. Solange sie Lust haben, dürfen sie um 6, 12 und 18 Uhr mit ihren hölzernen Klappern lärmen und dafür Süßes und Geld einsammeln.</p>
<p><strong>Weihschwamm</strong></p>
<p>Lukrativ ist auch das Weihschwamm-Schwingen am Ostersamstag, wenn in aller Herrgottsfrüh das geweihte Feuer für den Osterschinken zu holen ist. Dann rücken die Kinder mit den Baumschwämmen an, die sie rechtzeitig gesammelt und an einem Draht fixiert haben, damit sie sich später keine Brandblasen holen. Den trockenen Schwamm legen sie in die Glutschale vor der Kirche, wo der Schwamm Feuer fängt.</p>
<p>Sofort nach dem Segen flitzen die Kinder mit dem rauchenden Teil davon. Die Glut darf nicht ausgehen. Daher schwingen die Kinder den glosenden Schwamm auf dem Nachhauseweg mit kräftigen Schwüngen hin und her. Ein Kunststück, aber es lohnt sich. Denn die Tradition besagt, dass die jungen Herrschaften fürstlich entlohnt werden, wenn sie das Feuer zu Oma, Tanten,</p>
<p>Nachbarinnen und schließlich nach Hause bringen. Mit der Glut wird nämlich das Herdfeuer entzündet, auf dem später der Osterschinken und andere fleischliche Genüsse vor sich hin köcheln.</p>
<p><strong>Weihfleisch und Fleischweih</strong></p>
<p>Mit derselben Glut wurden bis zum April 2020 spätabends dann auch die meterhohen Reisighaufen entzündet, die seit Menschengedenken zum österlichen Brauchtum des Lavanttals zählten. Beim Anzünden – so will es der Brauch – murmelt die Runde um den Osterhaufen noch Vaterunser und Rosenkränze. Später, wenn das trockene Holz lichterloh brennt und stundenlang weniger wird, verliert die Stimmung in der Regel das Feierliche und geht in Richtung Party. Aus diesem Grund erinnerte die damals zuständige Landesrätin an die coronabedingten Abstandsregeln und appellierte an ihre Landsleute eindringlich, keine Osterfeuer zu entzünden. So schaffte ein Virus, was Argumente für die CO2-Reduktion nicht geschafft hatten.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3055 alignleft" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2024/06/LS-9-Podcast-Gudrun-Steinkellner-4-300x300.jpeg" alt="Reindling Lavanttal Lavanttal " width="300" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2024/06/LS-9-Podcast-Gudrun-Steinkellner-4-300x300.jpeg 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2024/06/LS-9-Podcast-Gudrun-Steinkellner-4-150x150.jpeg 150w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2024/06/LS-9-Podcast-Gudrun-Steinkellner-4-768x768.jpeg 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2024/06/LS-9-Podcast-Gudrun-Steinkellner-4-80x80.jpeg 80w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2024/06/LS-9-Podcast-Gudrun-Steinkellner-4-390x390.jpeg 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2024/06/LS-9-Podcast-Gudrun-Steinkellner-4-820x820.jpeg 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2024/06/LS-9-Podcast-Gudrun-Steinkellner-4-160x160.jpeg 160w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2024/06/LS-9-Podcast-Gudrun-Steinkellner-4-780x780.jpeg 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2024/06/LS-9-Podcast-Gudrun-Steinkellner-4-600x600.jpeg 600w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2024/06/LS-9-Podcast-Gudrun-Steinkellner-4.jpeg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Aber zurück zu Erfreulicherem: zur Osterjause, respektive zum Weihkorb. Geselchtes, Würstel, Speck und Rindszunge, Salz, Kren, der obligatorische Reindling und die Eier für die Ministrantenschar. Alles kommt in einen Korb, darüber ein aufwändig besticktes Tuch, das in vielen Familien nur einmal im Jahr aus dem Kasten geholt wird, und ein paar Frühlingsblüten. Früher einmal, so erzählt man sich, nutzten Bauersleute die Fleischweihe auch zur Imagepolitur. „Je größer der Korb, umso reicher der Bauer“, hieß es. Damit sich die Jause unter dem bestickten Tuch wie ein dicker Bauch wölbte und sich deutlich von den Körben der Konkurrenz abhob, soll es schon vorgekommen sein, dass Würstl & Co auf einer Schicht Steine lagen …</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lavanttal-storys.at/fleischweih-und-weihfleisch/">Fleischweih und Weihfleisch</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lavanttal-storys.at">LAVANTTAL STORYS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dom des Waldes</title>
		<link>https://www.lavanttal-storys.at/dom-des-waldes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2026 19:58:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Preitenegg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lavanttal-storys.at/?p=3731</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mitten im Wald hat das Künstlerpaar Anne und Peter Knoll auf der Hebalm den Grundriss des Mailänder Doms nachgebildet. Eine Schnittstelle zwischen Natur und Kultur, wie die beiden sagen. Mit&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lavanttal-storys.at/dom-des-waldes/">Dom des Waldes</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lavanttal-storys.at">LAVANTTAL STORYS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mitten im Wald hat das Künstlerpaar Anne und Peter Knoll auf der Hebalm den Grundriss des Mailänder Doms nachgebildet.</strong><span id="more-3731"></span></p>
<p>Eine Schnittstelle zwischen Natur und Kultur, wie die beiden sagen. Mit hölzernen Portalen, einem Fels aus Gneis im Zentrum der Anlage und einem Holzsteg, der dem Mauerverlauf folgt und mit den hochragenden Bäumen die Dimension des architektonischen Wunderwerks in die Natur übersetzt. Ein unglaublich poetischer Ort, an dem immer wieder Konzerte und Feiern stattfinden. Ideal zum Innehalten und Kraftschöpfen.</p>
<p>Foto: N. Popp</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lavanttal-storys.at/dom-des-waldes/">Dom des Waldes</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lavanttal-storys.at">LAVANTTAL STORYS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Über die Pack</title>
		<link>https://www.lavanttal-storys.at/ueber-die-pack/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2026 19:42:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Preitenegg]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lavanttal-storys.at/?p=3724</guid>

					<description><![CDATA[<p>Römische Heere, Weinhändler, Schmuggler, Napoleons Truppen, rauchende Autos und Reisebusse – alle zogen über die Hochalpenstraße. Offiziell heißt sie B70, fängt mitten in Graz an und endet am Ring um&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lavanttal-storys.at/ueber-die-pack/">Über die Pack</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lavanttal-storys.at">LAVANTTAL STORYS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Römische Heere, Weinhändler, Schmuggler, Napoleons Truppen, rauchende Autos und Reisebusse – alle zogen über die Hochalpenstraße.<span id="more-3724"></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Offiziell heißt sie B70, fängt mitten in Graz an und endet am Ring um die Klagenfurter Altstadt. Auf dem Teilstück zwischen dem kärntnerischen Twimberg und dem steirischen Edelschrott sind neben den Einheimischen, die täglich ins Tal und zurück zur Arbeit fahren, heute vor allem Radfahrer, Bikerinnen und Ausflügler unterwegs. Wegen der Serpentinen und der Aussicht.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der Bau der gigantischen Kehren stellte Planer und Straßenbauer seinerzeit vor große Herausforderungen und galt neben der Errichtung der Großglockner Hochalpenstraße als eines der wichtigsten Straßenbauprojekte der Ersten Republik. Die Zeitungen berichteten damals fasziniert von den technischen Meisterleistungen der fast sieben Meter breiten „Autofahrstraße“: von der Entwässerung der sumpfigen Böden im Graben, den Kehren, die die Neigung verringerten, den massiven Stützmauern, Dammschüttungen und Gewölbegalerien. Und von den Hoffnungen der Fremdenverkehrsverantwortlichen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Durch die Erbauung dieser beiden Verkehrswege würde Kärnten erst so recht dem Autoverkehr erschlossen, prophezeiten sie.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Vom Umpacken und Weinheben</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Verständlich, wenn man die maroden Brücken und den steilen, ungeschotterten Weg auf alten Schwarzweißfotos sieht, den die neue Höhenstraße ersetzen sollte. Dass die Verbindung über die Pack jahrhundertelang als wichtige Handelsverbindung funktionierte, mutet aus heutiger Sicht unglaublich an.</p>
<p style="font-weight: 400;">Tatsächlich waren hier römische Legionen unterwegs, im Mittelalter karrten Kaufleute ihre Waren über den Alpenpass. Eisenglimmer wurde aus dem Lavanttal in die Steiermark gebracht und die Säumer – so der o!zielle Name der Weinlieferanten – führten steirischen Wein nach Kärnten. Daher Saumweg. Unweit von Preitenegg, auf der Pack und der Hebalm, wurde umgepackt bzw. umgehoben. Die Erinnerung daran blieb in den Ortsnamen erhalten.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Maulesel wären vom anstrengenden Aufstieg erschöpft, lautet eine Begründung fürs Umpacken. Alles nicht wahr, lautet die zweite These: „paka“ kommt aus dem Slawischen und bedeutet so viel wie Hügel.</p>
<p style="font-weight: 400;">Wie dem auch sei. In Preitenegg wurde jedenfalls Maut eingehoben. Ein einträgliches Geschäft für die „Weinmaut am Praitenegg“. Vor allem, als der Weinbau im Lavanttal zurückging und die Nachfrage nach steirischem Wein stieg. Die Mautstelle blieb bis ins 19. Jahrhundert erhalten und noch heute erzählt man sich von Handgreiflichkeiten zwischen Einnehmern und Schmugglern.</p>
<p style="font-weight: 400;">Im 16. Jahrhundert fuhren die Postkutschen regelmäßig von Klagenfurt nach Graz durch Preitenegg, später mühten sich Napoleons Truppen durch den engen Waldensteiner Graben über den unwegsamen Alpenpass hinauf und hinunter nach Graz. Die gefährliche Strecke beeindruckte auch Reiseschriftsteller. „Der Weg ist beinahe immer abschüssig“, schrieb der Literaturhistoriker und Dichter Hoffmann von Fallersleben 1834 über seine Fahrt von Preitenegg hinunter ins Tal. „Viele Menschen zu Ross und zu Wagen fanden hier schon ihren Tod. Alles zerschmetterte und stürzte in die Tiefe hinab. Endlich gegen Mittag erreichten wir den Engpass, der Graben genannt. Ein sehr schmaler, oft nur von Steinen locker aufgeführter Weg zieht sich rechts an hohen Felswänden hin und links an einem brausenden Gießbache. Die drohenden Felsstücke, das wüste Flussbette, die dunklen Baumgruppen, hin und wieder im Thale rauchende Schmelzhütten und pochende Eisenhämmer, auf den Höhen verfallene Burgen – alle diese mannigfaltigen Erscheinungen ließen mich das wirklich Gefahrvolle des Weges vergessen.“</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3727 alignleft" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse2-300x300.png" alt="Lavanttal Reiseführer Packer Bundesstraße(2)" width="300" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse2-300x300.png 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse2-1024x1024.png 1024w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse2-150x150.png 150w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse2-768x768.png 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse2-80x80.png 80w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse2-390x390.png 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse2-820x820.png 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse2-160x160.png 160w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse2-780x780.png 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse2-600x600.png 600w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse2.png 1100w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Die Hochalpenstraße</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Immer wieder hatte es Überlegungen gegeben, diesen unwegsamen Alpenübergang zu sanieren. Ebenso oft verwarf man die Pläne. Zwei Gründe gaben schließlich den Ausschlag dafür, dass man sich Anfang der 1930er-Jahre doch für das ambitionierte Bauprojekt entschied.</p>
<p style="font-weight: 400;">Zum einen fielen Teile der Untersteiermark und Kärntens nach dem Ersten Weltkrieg an den SHS-Staat und die Bahn- und Straßenverbindungen zwischen Graz und Klagenfurt, die bis dahin über Marburg und Unterdrauburg geführt hatten, waren von einem Tag auf den anderen abgeschnitten. Im Sommer kam man auf dem schmalen Weg entlang des Waldensteiner Bachs und hinauf in die Bergdörfer mehr recht als schlecht weiter, im Winter blieb nur der Umweg über Bruck und Neumarkt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Mit dem Bau wollte die österreichische Regierung nach der Weltwirtschaftskrise auch Arbeitsplätze schaffen. Tonnen von Material wurden in das steile Gelände gekarrt, riesige Gesteinsmassen gesprengt, Steigungen entschärft. Eine gefährliche Arbeit, bei der einige Menschen ihr Leben verloren. Sechs Jahre nach dem Spatenstich war die Packer Höhenstraße fertig. Bei der Eröffnung am 31. Mai 1936 – ein Jahr nach der offziellen Freigabe ders Großglockner Hochalpenstraße – herrschte Jubelstimmung.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der Kärntner Landeshauptmann Ludwig Hülgerth hoffte auf den „goldenen Segen, den ein kräftig belebter Fremdenverkehr unserer Wirtschaft bringen wird“ und die Automobil-Rundschau empfahl der Leserschaft die Tour auch wegen der sensationellen Aussicht: „Vom obstreichen Lavanttal bis zu den weinreichen Hügeln der grünen Mark; Gebirge um Gebirge, hochfahrend zum südlich glänzenden Himmelgewölbe und jeden beglückend, der es heimsucht.“</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3726 alignright" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse3-300x300.png" alt="Lavanttal Reiseführer Packer Bundesstraße((3)" width="300" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse3-300x300.png 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse3-1024x1024.png 1024w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse3-150x150.png 150w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse3-768x768.png 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse3-80x80.png 80w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse3-390x390.png 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse3-820x820.png 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse3-160x160.png 160w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse3-780x780.png 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse3-600x600.png 600w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse3.png 1100w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Freie Fahrt</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Für das kleine Bergdorf Preitenegg begannen bewegte Zeiten. Denn die Menschen waren mobiler geworden und fanden Gefallen an kurzen Ausflügen. Sie reisten selbst im Auto an oder buchten Autobusreisen. Viele, die zu den Kärntner Seen unterwegs waren, machten hier auf halbem Weg zwischen Graz und Klagenfurt Rast, weil die Motoren heiß liefen und die Fahrer eine Auszeit brauchten. Dazu kamen Ausflügler und Wanderinnen, die von der frischen Luft und der grandiosen Aussicht auf den Almen gehört hatten. Die Wirtshäuser waren gut besucht und die Zimmervermieterinnen zufrieden. Bis der zweite Weltkrieg die Idylle zerstörte.</p>
<p style="font-weight: 400;">Es wurde still in Preitenegg. Die Gäste blieben aus, die Kirchenglocke wurde abmontiert, die Männer mussten einrücken. Neu im Bergdorf war nur die Besatzung der Beobachtungsstation, die den Luftraum über der Koralpe überwachte und mit dem Fliegerhorst in Zeltweg in Funkverbindung stand.</p>
<p style="font-weight: 400;">In den 1950ern schöpfte das Land neue Kraft und Zuversicht. Preitenegg war wie ehedem beliebte Raststation auf der Strecke zwischen Klagenfurt und Graz. Fernfahrer und Geschäftsreisende legten in den Gasthäusern gerne eine Pause ein und freuten sich bei jeder Kurve, dass sie den legendären Lavanttaler Spezialitäten ein Stück näher kamen. Am Sonntag fuhren viele in das Bergdorf, um Essen und Aussicht zu genießen, und allmählich quartierten sich auch wieder „Sommerfrischler“ ein, die den Ort als idealen Ort zum Luftholen, Wandern und Nichtstun entdeckten.</p>
<p style="font-weight: 400;">Es war einiges los im Ort. Genaugenommen, viel. Allmählich viel mehr als den Preiteneggerinnen und Preiteneggern lieb war. Das lag wieder einmal an der Straße. Postbusse, Reisebusse, Personenund Schwerverkehr – so gut wie alles, was vom Süden Österreichs nach Graz in den Norden wollte, fuhr auf der zweispurigen Straße durch den Ort. Im Winter rutschten Südeuropäer mit Sommerreifen aus, Überholmanöver waren schwierig und endeten nicht selten tragisch. Das Problem war auch den Verkehrsplanern außerhalb der Gemeinde bekannt, die bereits am Ausbau der Südautobahn arbeiteten.</p>
<p style="font-weight: 400;">1982 wurde die A2 bis Bad St. Leonhard verlängert, Anfang der 90er war der gesamte Autobahnabschnitt durch das Lavanttal fertiggebaut. Seither durchqueren die meisten Reisenden das Tal, ohne die Autobahn zu verlassen. Und den wenigsten, die an der Autobahnrast auf der Pack Halt machen, ist vermutlich bewusst, dass sie gerade bei den größten Wirtschaftsbetrieben des Bergdorfs eingekehrt sind: Oldtimer, dem Autobahnrestaurant und Motorhotel, und der Tankstelle gleich gegenüber.</p>
<p>Fotos: N.N.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lavanttal-storys.at/ueber-die-pack/">Über die Pack</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lavanttal-storys.at">LAVANTTAL STORYS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die burmesische Mahadevi</title>
		<link>https://www.lavanttal-storys.at/die-burmesische-mahadevi/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2026 19:31:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bad St. Leonhard]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lavanttal-storys.at/?p=3719</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine unglaubliche Geschichte, die in einem Kärntner Försterhaus beginnt, zum Fürstenhof der Shan führt und nach Verfolgung und Flucht in den USA endet. Inge Eberhard war eine der ersten Frauen,&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lavanttal-storys.at/die-burmesische-mahadevi/">Die burmesische Mahadevi</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lavanttal-storys.at">LAVANTTAL STORYS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Eine unglaubliche Geschichte, die in einem Kärntner Försterhaus beginnt, zum Fürstenhof der Shan führt und nach Verfolgung und Flucht in den USA endet.</strong> <span id="more-3719"></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Inge Eberhard war eine der ersten Frauen, die ein Fullbright Stipendium erhielt. So kam die 21-jährige Studentin aus Bad St. Leonhard nach Colorado, USA, wo sie sich in Sao Kya Seng verliebte, einen Bergbaustudenten aus Burma. Die beiden reisten nach Kärnten, um Inges Vater, einen Oberförster, um seinen Segen zu bitten, und kurz darauf nach Burma.</p>
<p style="font-weight: 400;">Als sie im Hafen von Rangun von einer jubelnden Menge begrü.t wurden, erfuhr die junge Frau, dass sie den Prinzen des Shan-Staates geheiratet hatte. Wenig später wurde sie selbst zur Mahadevi ernannt, zur himmlischen Regentin.</p>
<p style="font-weight: 400;">Was so märchenhaft begann, entwickelte sich ein paar Jahre später zum Albtraum. Der Prinz, der sein Land reformieren wollte, wurde von den Machthabern verschleppt und blieb seither verschwunden. Der Fürstin und ihren beiden Töchtern gelang die Flucht. Zunächst nach Österreich, dann in die USA, wo sie die Hilfsorganisation Burma Lifeline gründete.</p>
<p style="font-weight: 400;">1994 veröffentlichte Inge Sargent – sie hat noch einmal geheiratet – ihre Biografie, 2015 wurde das Buch „Dämmerung über Burma“, das in Myanmar am Index steht, verfilmt. Die gebürtige Lavanttalerin starb 2023 im Alter von 90 Jahren in ihrer neuen Heimat Colorado.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3720 size-medium alignleft" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Burmesische-Prinzessin-2-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Burmesische-Prinzessin-2-300x300.png 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Burmesische-Prinzessin-2-1024x1024.png 1024w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Burmesische-Prinzessin-2-150x150.png 150w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Burmesische-Prinzessin-2-768x768.png 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Burmesische-Prinzessin-2-80x80.png 80w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Burmesische-Prinzessin-2-390x390.png 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Burmesische-Prinzessin-2-820x820.png 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Burmesische-Prinzessin-2-160x160.png 160w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Burmesische-Prinzessin-2-780x780.png 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Burmesische-Prinzessin-2-600x600.png 600w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Burmesische-Prinzessin-2.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Buchtipp:</strong> Inge Sargent, Dämmerung über Birma<br />
Mein Leben als Shan-Prinzessin</p>
<p style="font-weight: 400;">Autobiografischer Bericht, aus dem Englischen von Cécile Lecaux. Mit zahlreichen Fotografien</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p>Fotos: CC, Unionverlag</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lavanttal-storys.at/die-burmesische-mahadevi/">Die burmesische Mahadevi</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lavanttal-storys.at">LAVANTTAL STORYS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Preblauer Sauerbrunn</title>
		<link>https://www.lavanttal-storys.at/der-preblauer-sauerbrunn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 18:57:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bad St. Leonhard]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Mineralwasser]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lavanttal-storys.at/?p=3713</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schon Maria Theresias Leibarzt empfahl das Mineralwasser aus dem Lavanttal und wer es sich dereinst leisten konnte, reiste selbst zur Trink- und Badekur ins noble Preblau. „Der Sauerbrunn liegt im&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lavanttal-storys.at/der-preblauer-sauerbrunn/">Der Preblauer Sauerbrunn</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lavanttal-storys.at">LAVANTTAL STORYS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Schon Maria Theresias Leibarzt empfahl das Mineralwasser aus dem Lavanttal und wer es sich dereinst leisten konnte, reiste selbst zur Trink- und Badekur ins noble Preblau.</strong> <span id="more-3713"></span></p>
<p style="font-weight: 400;">„Der Sauerbrunn liegt im Lavant-Viertheil, zwischen Wolffsperg und St. Linnhart, hoch im Gebirg, auf einem luftigen Berglein; hat über all herum Wälder. Dieser ist ein vortrefflich guter und gesunder Sauerbrunn und lieblich zu trinken; er wird wegen seiner Güte auf Bamberg und andere weit entlegene Oerter verschickt. Es hat vor wenigen Jahren eine Löbliche Landschafft dess Ertz-Hertzogsthums Kärndten ein grosses wol bequemes Haus, mit vielen Zimmern, dabey erbauen lassen, samt einer schönen Capelle, neben einem großen Saal; in diesem Haus ist allezeit ein guter Wirth, von der Löbl. Landschafft, der dieser Brunnen zugehört, bestellt, bei welchem ein jeder, wess Stands er auch seye, nach Belieben wohl traetiert wird, und versehen wird.“</p>
<p style="font-weight: 400;">So beschreibt der Universalgelehrte Johann Weichard Freiherr von Valvasor den Lavanttaler Kurort Preblau anno 1688.</p>
<p style="font-weight: 400;">Als der Wiener Arzt und Botaniker Heinrich Johann von Crantz, ein Schüler von Maria Theresias Hofarzt Van Swieten, die Qualitäten des basischen Heilwassers aus dem Lavanttal bestätigte, ging der Absatz kontinuierlich nach oben. Sogar der Kaiser trank Preblauer. Und so bestellten bald alle, die Rang und Namen hatten, das Wasser aus dem Lavanttal. Vor allem, weil der Trunk bei Magen- und Darmproblemen, Nierenerkrankungen, Diabetes Typ II, Gicht und Atemwegserkrankungen Linderung bringen sollte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3714 alignleft" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-1-300x300.png" alt="Lavanttal Reiseführer Preblau 1" width="300" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-1-300x300.png 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-1-1024x1024.png 1024w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-1-150x150.png 150w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-1-768x768.png 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-1-80x80.png 80w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-1-390x390.png 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-1-820x820.png 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-1-160x160.png 160w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-1-780x780.png 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-1-600x600.png 600w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-1.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p style="font-weight: 400;">1871 gingen 100.000 Flaschen in alle Teile der Monarchie, 20 Jahre später waren es eine Million. Und wer es sich leisten konnte, reiste selbst zur Kur nach Kärnten. In „Dillinger’s Reise- und Fremden-Zeitung“, einer der ersten Tourismuszeitungen, liest man im Jahre 1895: „Auf saftiggüner Bergesmatte … erheben sich in einfach ländlichem Style die Gebäude unseres Curortes, das Herrenhaus, Schweizerhaus, Brunnenhaus, nebst Dependenzen, ein Tempel Hygiea’s inmitten einer urwüchsigen Alpennatur, deren Eindruck die zierlichen Anlagen und Parkwege in nächste Nähe der Curgebäude nicht zu verwischen mögen. Hier stört weder der schrille Pfiff des Dampfwagens, noch das Rollen von Equipagen oder gar plebejischem Fuhrwerk die weihevolle Stille des Alpenthales …“</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Eröffnung der Bahnverbindung zwischen Zeltweg und Wolfsberg im Jahr 1900 erleichterte die Anreise und so trafen sich immer mehr noble Gäste aus allen Teilen des Habsburgerreiches zur Trink- und Badekur in Preblau. Bis das Ende der Monarchie auch das Ende des Nobelkurorts besiegelte. Die Bahnstation wurde geschlossen, die Fiaker spannten ihre Pferde aus, die Kurhäuser verfielen und der rote Sand der Tennisplätze verschwand unter Moos. Nur das Gelb der alten Werksgebäude erinnert heute entfernt an Schönbrunn und Glanz und Glorie.</p>
<p style="font-weight: 400;">Was blieb, sind die beiden Quellen, das Werk, in dem das Heil- und Mineralwasser mit der natürlichen Kohlensäure noch immer abgefüllt wird, und die von Dillinger beschriebene „Stille des Alpentales“.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3716 alignright" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-3-300x300.png" alt="Lavanttal Reiseführer Preblau 3" width="300" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-3-300x300.png 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-3-1024x1024.png 1024w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-3-150x150.png 150w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-3-768x768.png 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-3-80x80.png 80w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-3-390x390.png 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-3-820x820.png 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-3-160x160.png 160w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-3-780x780.png 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-3-600x600.png 600w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-3.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p style="font-weight: 400;">Heute wird hier entlang der Quellenwege gewandert und geradelt. Wer danach hungrig ist, braucht nicht zu darben, sondern nur weiter bergaufwärts in Richtung Prebl wandern oder fahren. In dem kleinen Bergdorf kann man nämlich wunderbar essen, trinken, die Aussicht auf die Koralm und das Obere Lavanttal genießen und gegebenenfalls gleich übernachten, weil’s so sympathisch ist: beim Weberwirt und im Hotel Restaurant Friesacherhof.</p>
<p>Fotos: Museum im Lavanthaus, N.N.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lavanttal-storys.at/der-preblauer-sauerbrunn/">Der Preblauer Sauerbrunn</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lavanttal-storys.at">LAVANTTAL STORYS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>The Beatniks</title>
		<link>https://www.lavanttal-storys.at/the-beatniks/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 13:57:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[St. Paul]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lavanttal-storys.at/?p=3700</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Austropop soll in Wien entstanden sein. Weit gefehlt. Die heimische Beat-Ära begann mit einer Lavanttaler Schülerband. Rückblende in die 1960er-Jahre: Fünf St. Pauler Gymnasiasten treffen sich regelmäßig zur Probe&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lavanttal-storys.at/the-beatniks/">The Beatniks</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lavanttal-storys.at">LAVANTTAL STORYS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Austropop soll in Wien entstanden sein. Weit gefehlt. Die heimische Beat-Ära begann mit einer Lavanttaler Schülerband.</strong><span id="more-3700"></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Rückblende in die 1960er-Jahre: Fünf St. Pauler Gymnasiasten treffen sich regelmäßig zur Probe im Musikzimmer des Konvikts und starten ihre Bandkarriere. Wie Bill Haley und Elvis Presley wollen sie als „The Rock Five“ den Saal zum Kochen bringen. Und tatsächlich reagiert das junge Publikum bei den ersten Konzerten begeistert. Doch Direktor und Abt zeigen sich „not amused“. So finden die Proben im Musikzimmer aufgrund „moralischer Bedenken“ ein jähes Ende.</p>
<figure id="attachment_3702" aria-describedby="caption-attachment-3702" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3702 size-medium" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/01/the-Beatniks-300x182.jpg" alt="Lavanttal Storys St Paul The Beatniks Konkord 2" width="300" height="182" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/01/the-Beatniks-300x182.jpg 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/01/the-Beatniks-1024x620.jpg 1024w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/01/the-Beatniks-768x465.jpg 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/01/the-Beatniks-390x236.jpg 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/01/the-Beatniks-820x496.jpg 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/01/the-Beatniks-1180x714.jpg 1180w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/01/the-Beatniks-780x472.jpg 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/01/the-Beatniks-600x363.jpg 600w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/01/the-Beatniks.jpg 1378w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-3702" class="wp-caption-text">The Beatniks: Wilfrid Wutz-Glantschnig, Helmut Glaser, Werner Marinell, Mario Hosp, Siegi Gruber und Aley Spitaler (von links)</figcaption></figure>
<p style="font-weight: 400;">Nach der Matura treffen sich die Studenten in Wien wieder und gründen eine neue Band, die die österreichische Popmusik revolutionieren sollte. Während andere heimische Partien die Schlager von Peter Kraus, Freddy Quinn und Lolita ins Repertoire aufnehmen, lassen sich The Beatniks von den neuen Sounds englischer Bands inspirieren und schreiben eigene Songs. Mit „My aeroplane“ schaffen sieden Durchbruch. Sie werden im Radio gespielt, zu Live-Konzerten engagiert und schließlich macht die Plattenfirma Polydor den jungen Lavanttalern das sensationelle Angebot, ein Album aufzunehmen.</p>
<p style="font-weight: 400;">In zwei (!) Tagen spielten The Beatniks das gesamte Album ein und im Sommer of love 1967 erschien „On a blue day“. Der Mix aus Beat, Pop und Psychedelics Rock, in den sich – ähnlich wie bei Sgt. Pepper von den Beatles – Sitar-Klänge mischten, machte die Band über Nacht zu Stars. Die Musiker wurden von internationalen Radiosendern eingeladen und erhielten Angebote aus Deutschland und England. Die Jugendzeitung BRAVO und viele andere Medien berichteten über den „Beat made in Austria“ und der Erfolg hielt an. Dennoch entschieden sich die sechs 1969, die Band nach rund 1.000 Konzerten aufzulösen und ihre Universitätsstudien zu beenden.</p>
<p style="font-weight: 400;">Bandleader Werner Marinell erlangte später als Minnesänger Blondel mit seinen „Alten Rittersleut“ Bekanntheit und schrieb und produzierte für bekannte Namen der österreichischen Musikszene.</p>
<p style="font-weight: 400;">2022 wurde „On a blue day“ wiederveröffentlicht. Auf Vinyl und mit einem reich bebilderten Booklet.</p>
<p><a href="https://www.konkord.org/releases4/on-a-blue-day" target="_blank" rel="noopener"><strong>The Beatniks I On A Blue Day (LP, CD, Digital) I Konkord</strong></a></p>
<p style="font-weight: 400;"><a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/7jPVDWzwAG5EHO1veSncv2?si=q5ba7hs3SBqLNSXsYTsdaA" target="_blank" rel="noopener"><strong>The Beatniks auf Spotify</strong></a></p>
<p style="font-weight: 400;">Fotos: Konkord</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lavanttal-storys.at/the-beatniks/">The Beatniks</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lavanttal-storys.at">LAVANTTAL STORYS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hier spielt die Musik</title>
		<link>https://www.lavanttal-storys.at/musiker/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 2025 23:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fest feiern]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lavanttal-storys.at/?p=3663</guid>

					<description><![CDATA[<p>In einem Punkt ist das Lavanttal typisch kärntnerisch: Es wird gern und gut g'sungen und g'spielt. Heiter bis wehmütig. Warum das so ist, weshalb der Blues ist vermutlich dennoch nicht in Kärnten erfunden worden, wie sich das glasklar erklären lässt und andere Überlegungen über die Liebe der Lavanttalerinnen und Lavanttaler zur Musik.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lavanttal-storys.at/musiker/">Hier spielt die Musik</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lavanttal-storys.at">LAVANTTAL STORYS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fl-builder-content fl-builder-content-3663 fl-builder-content-primary fl-builder-global-templates-locked" data-post-id="3663"><div class="fl-row fl-row-fixed-width fl-row-bg-none fl-node-695bf12c96138" data-node="695bf12c96138">
	<div class="fl-row-content-wrap">
						<div class="fl-row-content fl-row-fixed-width fl-node-content">
		
<div class="fl-col-group fl-node-695bf12c96a32" data-node="695bf12c96a32">
			<div class="fl-col fl-node-695bf12c96c30" data-node="695bf12c96c30">
	<div class="fl-col-content fl-node-content">
	<div class="fl-module fl-module-rich-text fl-node-695bf12c98a50" data-node="695bf12c98a50">
	<div class="fl-module-content fl-node-content">
		<div class="fl-rich-text">
	<p style="font-weight: 400;"><strong>In einem Punkt ist das Lavanttal typisch kärntnerisch: Es wird gern und gut g'sungen und g'spielt. Heiter bis wehmütig. Warum das so ist, weshalb der Blues ist vermutlich dennoch nicht in Kärnten erfunden worden, wie sich das glasklar erklären lässt und andere Überlegungen über die Liebe der Lavanttalerinnen und Lavanttaler zur Musik.</strong><br />
<!--more--></p>
<p style="font-weight: 400;">Drei Kärntnerinnen bzw. Kärntner, ein G’sangsverein. Das Bonmot gilt auch für das Lavanttal. Mehr als 25 Chöre, Singgemeinschaften und Sängerrunden gibt es offiziell im Tal. Von sonoren Männergesangsvereinen, fröhlichen gemischten Chören, engelsgleichen Quartetten bis zu jungen A-capella-Ensembles, die nicht nur bei Konzerten singen, sondern auch bei den zahlreichen Kirtagen und Sommerfesten von Feuerwehr, Sportvereinen etc.</p>
<p style="font-weight: 400;">Über das Verhältnis der Kärntnerinnnen und Kärnter zu ihrer Musik könnte man Bände füllen. Und es gibt kaum jemanden, den der einzigartige Klang von einer melodieführenden Stimme und drei oder vier Randstimmen nicht berührt. Das geht richtig ins Herz, schwärmen die einen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ja, schon, geben die anderen zu. Aber mehr als ein Lied wäre schwer auszuhalten. Zwei vielleicht, zu Weihnachten, wenn allgemeines Stillhalten angesagt sei. Da läge so viel Trauer drin, Schwermut und Andacht. Selbst die Liebeslieder würden mehr vom Warten und Sehnen erzählen als von den Wonnen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Mag schon stimmen. Aber.</p>
<p style="font-weight: 400;">Wer damit aufgewachsen ist, mag die langsam vorgetragenen Elogen und Hymnen an die Liebste und das eigene Tal nicht missen, von denen Evergreens wie „Gern hobn tuat guat“ bis „Wenn i eineschau, in mei Lovntol“.</p>
<p style="font-weight: 400;">Mit dem Blues hat das alles weniger zu tun. Schließlich beginnen geschätzte 90 Prozent aller Blues mit „I wake up this morning …“ Das Aufstehen und das Heute haben im Kärntnerlied – gefühlt – weit weniger Gewicht als das Schlafengehen, idealerweise zu zweit, und, eh schon wissen, die Sehnsucht nach allem, was man besingen kann.</p>
<p><figure id="attachment_3668" aria-describedby="caption-attachment-3668" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3668 size-medium" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Maria-und-Helmut-Thomas-Stippich-300x300.jpg" alt="Lavanttal Musik Maria und Helmut Thomas Stippich" width="300" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Maria-und-Helmut-Thomas-Stippich-300x300.jpg 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Maria-und-Helmut-Thomas-Stippich-1024x1024.jpg 1024w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Maria-und-Helmut-Thomas-Stippich-150x150.jpg 150w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Maria-und-Helmut-Thomas-Stippich-768x768.jpg 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Maria-und-Helmut-Thomas-Stippich-80x80.jpg 80w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Maria-und-Helmut-Thomas-Stippich-390x390.jpg 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Maria-und-Helmut-Thomas-Stippich-820x820.jpg 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Maria-und-Helmut-Thomas-Stippich-160x160.jpg 160w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Maria-und-Helmut-Thomas-Stippich-780x780.jpg 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Maria-und-Helmut-Thomas-Stippich-600x600.jpg 600w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Maria-und-Helmut-Thomas-Stippich.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-3668" class="wp-caption-text">Maria & Helmut Thomas Stippich</figcaption></figure></p>
<p style="font-weight: 400;">Warum hier gesungen wird? Ganz einfach: Weil es den Menschen im Süden gefällt und der Nachbarschaft im Ort ebenso. Weil sie’s im Blut haben und in der Seele. Weil die tradierten wie die neuen Kärntnerlieder offensichtlich gut als Ventil funktionieren, um Freude, Liebe, Trost und Trauer angemessen auszudrücken.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ob man nun selbst singt oder nur zuhört. Und vielleicht ist ja ein Fünkchen Wahrheit an der These der Kärntner Kabarettistin Birgit Radieschnig, die dem harmonischen Vierklang sogar „gewaltpräventive Wirkung“ nachsagt. Stünden vier Kärntner zu- sammen, sinke das Risiko, dass sie sich prügeln, weil sie gleich zu singen anfangen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Gesungen hat man hier jedenfalls schon seit langer Zeit. Nachzulesen in den Reisetagebüchern des Paolo Santonino, eines Edelmanns aus Umbrien, der 1485 als Sekretär des Bischofs von Caorle nach Kärnten kam, und aufschrieb, was er sah und – hörte. Gudrun Wassermann, die der Geschichte und Entwicklung des Kärntnerlieds nachgegangen ist, schreibt von der „Weichheit der Melodie […] Nichts ist schroff, alles ist ausgeglichen.“ Was vermutlich auf den Einfluss der slowenischen Kultur zurückzuführen ist, die den Südkärntner Raum geprägt hat.</p>
<p><figure id="attachment_3665" aria-describedby="caption-attachment-3665" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3665 size-medium" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Gem-Chor-Maria-Rojach-3-300x300.jpg" alt="Lavanttal Musik Foto Gem Chor Maria Rojach 3" width="300" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Gem-Chor-Maria-Rojach-3-300x300.jpg 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Gem-Chor-Maria-Rojach-3-1024x1024.jpg 1024w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Gem-Chor-Maria-Rojach-3-150x150.jpg 150w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Gem-Chor-Maria-Rojach-3-768x768.jpg 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Gem-Chor-Maria-Rojach-3-80x80.jpg 80w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Gem-Chor-Maria-Rojach-3-390x390.jpg 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Gem-Chor-Maria-Rojach-3-820x820.jpg 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Gem-Chor-Maria-Rojach-3-160x160.jpg 160w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Gem-Chor-Maria-Rojach-3-780x780.jpg 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Gem-Chor-Maria-Rojach-3-600x600.jpg 600w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Gem-Chor-Maria-Rojach-3.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-3665" class="wp-caption-text">Gemischter Chor Maria Rojach</figcaption></figure></p>
<p style="font-weight: 400;">Die in Slowenien typische Art des Singens sei teilweise auf die deutschsprachigen Lieder übergegangen. Und beide weisen Charakteristika auf, die anderswo in Österreich nicht zu hören seien, erklärte der Musikethnologe Engelbert Logar kürzlich in einem Radiointerview. Bestimmte Tonfolgen, Molltöne, die Vierstimmigkeit und die Überstimmen. Erst im Laufe des 19. Jahrhunderts hätten sich das slowenische und das deutschsprachige Kärntnerlied auseinanderentwickelt. Das slowenische Volkslied wurde quasi als Alltagsgut weitergepflegt. Im Gegensatz dazu wurde das deutschsprachige Lied von bürgerlichen Kreisen entdeckt, verschriftlicht und neu komponiert. Als später der Nationalismus einen Keil zwischen die beiden Volksgruppen in Kärnten trieb, wurde das Liedgut zum politischen Vehikel auf beiden Seiten.</p>
<p style="font-weight: 400;">Viele Chöre des Tales sind – wie in anderen Teilen Kärntens – im sogenannten Sängergau zusammengefasst. Den Namen finden offensichtlich nur Auswärtige nicht mehr zeitgemäß. Höhepunkt des Vereinslebens im 1924 gegründeten „Sängergau Lavanttal“ ist das alljährliche „Gausingen“. So irritierend der Name klingt, der Gedanke des Festes mutet zeitlos schön an: Gemischte Chöre, Männergesangsvereine und kleinere Ensembles treffen sich jeweils an einem anderen Ort des Tales, um im friedlichen Wettstreit ihr Bestes zu geben.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das Fest ist ein Ohren- und Augenschmaus. Denn anders als bei den Vögeln, wo die Männchen sich durch buntes Gefieder hervortun, sind es im Lavanttal die Frauentrachten, die im Kontrast zu den braunen Kärntner Anzügen der Männer alle Farben spielen. Rotes Leibl, schwarzer Kittel, goldener Brokat für die Schürze, das Ganze in Grün, Blau, Schwarz, gemustert. All das ist möglich.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das gilt auch für das Repertoire. Neben alten und neuen Kärntnerliedern haben Chöre wie der <em>Bezirksjugendchor</em>, <em>Chorus Paradisi</em> oder der <em>Heimatklang Bach</em> aus dem Süden des Tales anspruchsvolle Madrigale und internationale Chorliteratur im Programm.</p>
<p style="font-weight: 400;">Und dann gibt es junge Vocal Bands. Beispielsweise <em>Die Neffen von Tante Eleonor</em>, <em>Caramusica </em>oder Rockvoices mit einem Faible für Pop und Rock. „Uns geht’s um Emotion“, so Stefan Wuggenig, der mit seinen jungen Ensembles seit Jahren erfolgreich beweist, dass sich die Lavanttaler Stimmen auch für Songs von Queen, Michael Jackson oder Phil Collins eignen.</p>
<p><figure id="attachment_3666" aria-describedby="caption-attachment-3666" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3666 size-medium" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Jufila-4-300x300.jpg" alt="Lavanttal Musik Foto Jufila " width="300" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Jufila-4-300x300.jpg 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Jufila-4-1024x1024.jpg 1024w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Jufila-4-150x150.jpg 150w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Jufila-4-768x768.jpg 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Jufila-4-80x80.jpg 80w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Jufila-4-390x390.jpg 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Jufila-4-820x820.jpg 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Jufila-4-160x160.jpg 160w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Jufila-4-780x780.jpg 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Jufila-4-600x600.jpg 600w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Jufila-4.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-3666" class="wp-caption-text">Die Jungen Fidelen Lavanttaler</figcaption></figure></p>
<p style="font-weight: 400;">G’sungen und g’spült. Das hat nach wie vor in vielen Orten des Tales Tradition und in vielen Familien wird die Liebe zur Musik offensichtlich vererbt. Etwa in der Familie Prinz: Gerhard – Musiker, Musiklehrer und Komponist von Oratorien, Chorwerken, Kammermusik und unzähligen Kärntnerliedern – und die ausgebildete Musikerin Elisabeth gaben ihre Freude am Musizieren an ihre Kinder Meinhard, Christof, Johannes und Angelika weiter.</p>
<p style="font-weight: 400;">Oder Siegi Hofmann, Musikpädagoge und künstlerischer Leiter des <a href="https://www.sanktpaulerkultursommer.at/" target="_blank" rel="noopener">St. Pauler Kultursommers</a>, der den Heimatklang zu einem weithin bekannten Chor entwickelte. Nach 40 Jahren übernahm vor einigen Jahren Tochter Anna den Taktstock.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die <a href="https://junge-fidele-lavanttaler.at" target="_blank" rel="noopener">Jungen Fidelen Lavanttaler,</a> Enkel der legendären Brüder Urach, die ihr Publikum jahrzehntelang mit Evergreens made in Lavanttal unterhielten, unterscheiden sich in ihrer Spielfreude um nichts von den Vorfahren.</p>
<p style="font-weight: 400;">Und auch Helmut Stippich, Gründer des legendären Eitweger-Trios und Komponist der inoffiziellen Kärnten- Hymne „Vom Glockner bis zur Koralm“, vererbte Freude, Talent und Vielseitigkeit an seinen Sohn weiter. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Maria, ebenfalls Lavanttalerin, zog Helmut der Jüngere nach Wien, wo <a href="https://www.stippichs.com" target="_blank" rel="noopener">Stippich & Stippich</a> nun mit ihren Wienerlied- Interpretationen Erfolge feiern.</p>
<p style="font-weight: 400;">Dass Gesang und Instrumentalmusik im Lavanttal noch immer gepflegt werden, liegt nicht zuletzt an den Musikschulen des Tales. Dort sind Menschen am Werk, die den jungen Talenten mit viel Engagement und Verständnis begegnen. Moderne Musikpädagogik statt Drill.</p>
<p style="font-weight: 400;">Und dann sind da noch <a href="https://www.klaus-paier.com" target="_blank" rel="noopener">Akkordeonist Klaus Paier</a> und der <a href="https://www.edgarunterkirchner.com/index.php?id=12" target="_blank" rel="noopener">Saxophonist Edgar Unterkirchner</a>, die zu den international erfolgreichsten Musikschaffenden des Tales zählen. Oder <a href="https://www.klakmusic.com" target="_blank" rel="noopener">Stefan Kollmann (Akkordeonist) und Markus Fellner (Klarinette, Percussion), die als Duo [:klak:]</a> brillieren. In ihren Kompositionen und Interpretationen bauen sie Brücken zwischen den verschiedensten Ufern der Musikwelten und schaffen damit faszinierende Klangerlebnisse.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Akustische Bodenproben </strong>aus dem Lavanttal findet ihr auf der <a href="https://youtube.com/@lavanttalstorys?si=Seh9kqgHWYoYhn2J" target="_blank" rel="noopener">YouTube-Playlist Lavanttal Storys</a>.</p>
<p style="font-weight: 400;">Fotos: Stippich, Proprenter, Junge fidele Lavanttaler, Gemischter Chor Maria Rojach</p>
</div>
	</div>
</div>
	</div>
</div>
	</div>
		</div>
	</div>
</div>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.lavanttal-storys.at/musiker/">Hier spielt die Musik</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lavanttal-storys.at">LAVANTTAL STORYS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Next Stop – Lavanttal</title>
		<link>https://www.lavanttal-storys.at/koralmbahn-lavanttal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Dec 2025 05:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lavanttal extra]]></category>
		<category><![CDATA[St. Paul]]></category>
		<category><![CDATA[Campus 2050]]></category>
		<category><![CDATA[Koralmbahn]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lavanttal-storys.at/?p=3674</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn im Dezember 2025 die ersten Züge aus dem Portal in Mitterpichling rollen, wird ganz Österreich die Fertigstellung eines der spektakulärsten Bahnprojekte feiern: die Koralmbahn. Zunächst umstrittene Idee, dann gigantische Baustelle und nun Hoffnungsträger für den Süden Österreichs.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lavanttal-storys.at/koralmbahn-lavanttal/">Next Stop – Lavanttal</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lavanttal-storys.at">LAVANTTAL STORYS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Wenn im Dezember 2025 die ersten Züge aus dem Portal in Mitterpichling rollen, wird ganz Österreich die Fertigstellung eines der spektakulärsten Bahnprojekte feiern: die Koralmbahn. Zunächst umstrittene Idee, dann gigantische Baustelle und nun Hoffnungsträger für den Süden Österreichs.</strong><span id="more-3674"></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Hier die unberührt wirkende Natur der erneuerten Lavantauen, dort ausgedehnte Felder soweit das Auge reicht. Dass in der Nachbarschaft Tag und Nacht an einem Jahrhundertprojekt gearbeitet werden würde, schien lange Zeit nicht nur angesichts der Idylle unglaublich.</p>
<p style="font-weight: 400;">Und doch ist es so. Wo sich bislang Fuchs und Hase gute Nacht sagten, entstand ein Bauvorhaben, das herkömmliche Dimensionen sprengt. Der Koralmtunnel.</p>
<p style="font-weight: 400;">33 Kilometer lang und 10 Meter im Durchmesser lauten die Maße der beiden Röhren, die unter dem Bergmassiv freigelegt wurden. Im 500 m-Abstand wurden horizontal verlaufende Gänge, sogenannte Querschläge errichtet und die 900 Meter lange Nothaltestelle wäre anderswo ein eigenes Tunnelprojekt. Allein die Bohrmaschinen brachen alle Rekorde. Mit 10.000 PS schraubten sich die riesigen Bohrköpfe in die Felsen. Zentimeter um Zentimeter drangen sie ins Gestein. Rund um die Uhr. Jahrelang.</p>
<p style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-3675 size-medium" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Bahnhof-300x274.png" alt="Koralmbahn Lavanttal Storys Illustration Valerie Huber" width="300" height="274" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Bahnhof-300x274.png 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Bahnhof-390x357.png 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Bahnhof.png 515w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Für die Kumpel wurden die 2.000 Tonnen schweren und 200 Meter langen Giganten zu vertrauten Begleitern: „Kora“ nannten sie die Arbeiter aus Kärnten, in der Steiermark hießen die Bohrmaschinen „Mauli 1“ und „Mauli 2“. Zusammen haben die drei Geräte 45.480 Meter innerhalb von sieben Jahren zurückgelegt und dabei sechs Millionen Kubikmeter Gestein aus dem Berg gekratzt. Genug Material, um zwei Cheopspyramiden aufzuschichten, wie die ÖBB errechnete. Rund vier Millionen Kubikmeter des natürlichen Gesteins wurden als Schüttmaterial, Filterkies oder Betonzusatz wiederverwertet.</p>
<p style="font-weight: 400;">Im Inneren des Tunnels verbauten die Mineurinnen und Mineure 50.000 sogenannte Tübbinge, also Betonringe mit einem Gewicht von jeweils 47 Tonnen. Dazu kamen ebenso unvorstellbare Mengen an Gleistrageplatten, Schienensträngen, elektrischen Leitungen, Lärmschutzwänden etc. 2022 war der Rohbau fertig, im Frühjahr 2023 lagen die Schienen an Ort und Stelle und Ende 2025 rollte der erste offzielle Zug durch den Koralmtunnel, das Herzstück der neuen Bahnverbindung zwischen Graz und Klagenfurt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Wer in die Baugeschichte des gigantischen Projekts eintauchen will, erhält in der ebenso aufwendig wie verständlich gestalteten Schau in der ÖBB-Infobox in Mitterpichling eine Vorstellung von den Aufgaben, die zu stemmen waren. Man erfährt, wie schwierig der</p>
<p style="font-weight: 400;">Weg durch harte (Gneis) und weichere (Glimmerschiefer) Gesteinsschichten war, welche neu entwickelten Methoden die Tunnelbauer verwendeten, welche technischen Innovationen eine sichere Fahrt mit 250 km/h garantieren und wo weitere Tunnel, Brücken und Bahnhöfe auf der 130 km langen Strecke gebaut wurden.</p>
<p style="font-weight: 400;">Fossilien, die in dem 300 Millionen alten Massiv gefunden wurden, und Fauna und Flora der neu verlegten Lavant sind ebenfalls dokumentiert. Und von der Terrasse der „Infowelt Koralm“ hat man eine schöne Aussicht auf das Tunnelportal, die neue Bahntrasse und das Untere Lavanttal.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die wahre Dimension des gigantischen Bauprojekts können vermutlich aber nur diejenigen abschätzen, die in den vergangenen 20 Jahren in den unterschiedlichsten Funktionen mitgewirkt haben. Projektverantwortliche, die beteiligten Baufirmen, Mineurinnen und Mineure, die regelmäßig unter Tag waren. Eine Vorahnung von dem enormen Druck und der Erleichterung war bereits beim finalen Durchschlag am 17. Juni 2020 zu erleben, als „Koras“ dröhnender Bohrkopf die letzten Zentimeter des Gesteins zertrümmerte, das Kärnten von der Steiermark trennte. Die Staubwolke an der Bohrbrust hatte sich schon längst gelegt, da jubelten die Teams rund um Projektleiter Klaus Schneider noch immer. Und ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä nannte den Tunnelbau „das letzte Abenteuer in Europa. Denn du kommst an einen Ort, wo noch nie ein Mensch war.“</p>
<p style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3646 alignleft" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-300x300.jpg" alt="25 Lavanttal Storys Podcast S 19 Foto ÖBB" width="300" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-300x300.jpg 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-1024x1024.jpg 1024w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-150x150.jpg 150w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-768x768.jpg 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-1536x1536.jpg 1536w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-80x80.jpg 80w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-390x390.jpg 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-820x820.jpg 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-1180x1180.jpg 1180w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-160x160.jpg 160w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-780x780.jpg 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-1640x1640.jpg 1640w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-600x600.jpg 600w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Künftig sollen möglichst viele Menschen auf der neuen Hochleistungsstrecke unterwegs sein. Hohe Energiekosten sprechen für den Umstieg auf die Schiene, die spürbaren Folgen des Klimawandels ebenso. Und nicht zuletzt die deutlich verkürzten Fahrzeiten. Geht alles nach Plan, ist man künftig in 45 Minuten mit dem Railjet von Graz in Klagenfurt. Wer mit dem Auto fährt, braucht doppelt so lang. Die Strecke Klagenfurt-St. Paul verkürzt sich auf 22 Minuten und in die steirische Landeshauptstadt braucht der Zug von St. Paul 36 Minuten. Der neue Bahnhof Lavanttal unweit des Tunnelportals soll auch als Verkehrsknotenpunkt zwischen dem Norden und Süden des Tales fungieren. Mit Park & Ride, benutzerfreundlich, barrierefrei und umweltfreundlich. Man darf gespannt sein.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ebenso gespannt wartet die Umgebung auf den Moment, in dem der Schleier gelüftet wird, der zurzeit noch über dem interkommunalen Technologiepark liegt. Die Fakten, die bisher bekannt sind: Die neun Gemeinden haben ihre Zustimmung zu dem gemeinsamen Projekt gegeben und es gibt Überlegungen, Grundstücke entlang der Bahntrasse anzukaufen. Über den Rest wird diskutiert und gerätselt.<sup>1</sup></p>
<p style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3676 alignleft" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/campus-2050-FH-Joanneum-FH-Salzburg-257x300.jpg" alt="campus 2050 FH Joanneum" width="257" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/campus-2050-FH-Joanneum-FH-Salzburg-257x300.jpg 257w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/campus-2050-FH-Joanneum-FH-Salzburg-879x1024.jpg 879w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/campus-2050-FH-Joanneum-FH-Salzburg-768x895.jpg 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/campus-2050-FH-Joanneum-FH-Salzburg-390x455.jpg 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/campus-2050-FH-Joanneum-FH-Salzburg-820x956.jpg 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/campus-2050-FH-Joanneum-FH-Salzburg-1180x1375.jpg 1180w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/campus-2050-FH-Joanneum-FH-Salzburg-780x909.jpg 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/campus-2050-FH-Joanneum-FH-Salzburg-515x600.jpg 515w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/campus-2050-FH-Joanneum-FH-Salzburg.jpg 1232w" sizes="auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px" />Vielleicht bringt ja die Ausstellung im Kärntner Landesmuseum etwas Licht in die Angelegenheit, in der Entwürfe von Studierenden der FH Joanneum in Graz und der FH Salzburg gezeigt werden. Im Auftrag der Kärntner Betriebsansiedlungs- und Beteiligungsgesellschaft (BABEG) beschäftigten sie sich nämlich mit all jenen Fragen, die für die Gestaltung und die Zukunft der Umgebung des neuen Verkehrsknotenpunktes relevant sind. Wie könnte der „Campus 2050“ aussehen? Welche Infrastruktur sollte hier entstehen? Welche Rolle würde der Handel spielen? Welche Dienstleistungsbetriebe würden hier gebraucht und wirtschaftlichen Erfolg haben? Wie soll man sich das Wohnen, das Arbeiten und die Freizeit vorstellen? Was können in diesem Zusammenhang intelligente Gebäude leisten und wie werden Mensch und Technik interagieren?</p>
<p style="font-weight: 400;">Wie auch immer die Entwürfe aussehen würden, die Kriterien der Nachhaltigkeit – Ökologie, Wirtschaft und Soziales – sollten sie alle erfüllen. Im Übrigen hatten die angehenden Architektinnen und Stadtplaner, die bei den Recherchen von ihren Betreuerinnen und Betreuern sowie der Marktgemeinde St. Paul und dem Regionalmanagement Lavanttal unterstützt wurden, viel Gestaltungsspielraum.</p>
<p style="font-weight: 400;">Und den nutzten sie.</p>
<p style="font-weight: 400;">„Entstanden sind acht höchst unterschiedliche städtebaulich-visionäre Entwürfe, die als Studie für eine mögliche Weiterentwicklung des Campus in St. Paul im Lavanttal dienen sollen“, liest man im Resümee. Manche Ideen muten utopisch an, aber wer darf Utopien entwerfen, wenn nicht junge Menschen, die die Fachleute von morgen sein werden? Schließlich werden es mehrheitlich sie sein, die die Region rund um den neuen Bahnhof in 30 Jahren nutzen. Und empfand man vor 30 Jahren nicht auch ein Loch durch die Koralm als Utopie?</p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;"><a href="http://www.fh-joanneum.at/projekt/campus-2050/" target="_blank" rel="noopener">Campus 2050 – ein Projekt der FH Joanneum und der FH Salzburg</a></li>
<li style="font-weight: 400;">Das <a href="https://epub.fh-joanneum.at/obvfhjoa/download/pdf/11731612" target="_blank" rel="noopener">eBook Campus 2050</a>, das Projektverlauf und Visionen der Studierenden dokumentiert, ist kostenlos verfügbar.</li>
<li style="font-weight: 400;"><a href="https://infrastruktur.oebb.at/de/projekte-fuer-oesterreich/bahnstrecken/suedstrecke-wien-villach/koralmbahn/infowelt" target="_blank" rel="noopener">Infowelten Koralmbahn</a></li>
<li style="font-weight: 400;">In <a href="https://www.lavanttal-storys.at/podcast/" target="_blank" rel="noopener">Folge 19 des Lavanttal Podcast</a> erzählt Christiane Schiavinato, Leiterin der Projektleitung <a href="https://infrastruktur.oebb.at/de/projekte-fuer-oesterreich/bahnstrecken/suedstrecke-wien-villach/koralmbahn">Koralmbahn</a> 2 bei den ÖBB, von ihrer Arbeit auf einer der spektakulärsten Baustellen Europas.</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;"><sup>1 </sup>Stand März 2023</p>
<p>Fotos: Popp, ÖBB, FH Joanneum</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lavanttal-storys.at/koralmbahn-lavanttal/">Next Stop – Lavanttal</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lavanttal-storys.at">LAVANTTAL STORYS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
