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	<title>LAVANTTAL STORYS</title>
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	<description>Geschichten aus einer der schönsten Gegenden Kärntens</description>
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	<title>LAVANTTAL STORYS</title>
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		<title>Mostyrium</title>
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		<dc:creator><![CDATA[nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 16:16:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Essen & Trinken]]></category>
		<category><![CDATA[St. Paul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Martina Lippitz ist eine der wenigen Obstbäuerinnen der Region, die ihren Betrieb im Vollerwerb führt. Mit großem Einsatz und ebensolchem Erfolg. Denn die Säfte und Weine schmecken den Gästen im&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Martina Lippitz ist eine der wenigen Obstbäuerinnen der Region, die ihren Betrieb im Vollerwerb führt. Mit großem Einsatz und ebensolchem Erfolg. Denn die Säfte und Weine schmecken den Gästen im Buschenschank wie internationalen Jurys.</strong></p>
<p><span id="more-3749"></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Etwa vier Kilometer vom Stift St. Paul entfernt liegt der <strong>Buschenschank von Martina Lippitz.</strong> Der Weg dorthin führt durchs <strong>Schwarzviertel</strong>, wo früher einmal das berühmte schwarze Tongeschirr hergestellt wurde, vorbei am idyllischen Dorf<strong> St. Martin</strong>, den weit ausgedehnten Feldern und Streuobstwiesen. Die Tunnelkette <strong>Granitztal</strong> und die Koralmbahn lässt man links liegen und folgt dafür wenige Meter später dem Schild, das den schmalen Weg hinauf nach Kollnitzgreuth anzeigt. Wer kurz darauf die Obstgärten erreicht, ist richtig abgebogen und wird gleich beim Buschenschank landen. Wer sich verirrt hat, fragt nach dem Hof <strong>vulgo Oberländer</strong>. Oder besser nach Martina. Die kennen alle in der Umgebung.</p>
<p style="font-weight: 400;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-3488 alignleft" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2-300x300.jpg" alt="Lavanttal Storys Nina Popp Lippitz © R Steiner 2" width="300" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2-300x300.jpg 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2-1024x1024.jpg 1024w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2-150x150.jpg 150w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2-768x768.jpg 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2-80x80.jpg 80w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2-390x390.jpg 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2-820x820.jpg 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2-160x160.jpg 160w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2-780x780.jpg 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2-600x600.jpg 600w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2.jpg 1080w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mit 27 Jahren übernahm die resolute junge Frau den Hof von ihren Eltern. Den Obstbau und den urigen Buschenschank, wo sortenreine Apfelsäfte, Apfel-, Birn- und – wie früher im Tal – auch Mischmost aus Äpfel und Birnen ausgeschenkt werden. Dazu gibt es eine zünftige Kärntner Brettljause. Und wer noch immer nicht satt ist, sollte unbedingt einen von Mutter Lippitz’ Krapfen bestellen.</p>
<p style="font-weight: 400;">„Wir sind ein Generationenbetrieb, denn allein wäre das alles nicht machbar“, sagt Martina Lippitz, die sich die Arbeit mit ihren Eltern teilt. „Mein Vater macht das Fleisch, meine Mutter die Mehlspeisen, gemeinsam backen sie das Brot. Meine Aufgaben sind der Obst- und Weinbau, die Verarbeitung und die Kellerwirtschaft. Aber im Grunde greifen wir alle z’samm“, sagt sie. Auch neben der Arbeitsteilung spielt das Familienerbe eine bedeutende Rolle, meint die Bäuerin. „Wir denken in längeren Zeitspannen. Manches, was meine Großeltern und Eltern gepflanzt haben, kann ich jetzt ernten.“ Und wenn der Hagel die Ernte binnen Minuten zunichte macht, spendet die Gewissheit, dass Planung und Arbeit am Bauernhof stets in längeren Zyklen zu sehen sind, auch ein wenig Trost.</p>
<p style="font-weight: 400;">Lippitz ist eine der wenigen <strong>Lavanttaler Vollerwerbsbäuerinnen,</strong> die vom Obstbau leben. Auch, wenn hier viel Obst wächst, ist die Situation ganz anders als beispielsweise in der Oststeiermark, erzählt sie bei der Wanderung zwischen den Baumreihen, wo Jonagold, Lavanttaler Bananenapfel und weiter unten auch Weißweinsorten reifen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das Netzwerk Gleichgesinnter hier in der Umgebung ist überschaubar, was Vorteile hat, weil die Arbeit am Hof ohnehin nicht viel Zeit lässt, erzählt sie. Aber Innovation braucht Austausch. Und so bringt sich die Lavanttalerin bei den Plattformen des Kärntner Weins und Verkostungen von Obstprodukten in ganz Österreich ein.</p>
<p style="font-weight: 400;"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3489 alignleft" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Apfel-300x283.png" alt="Apfel Lavanttal Illustration V Huber_ 11" width="300" height="283" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Apfel-300x283.png 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Apfel.png 332w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Martina Lippitz hat offensichtlich einen sensiblen Gaumen und ein besonderes Näschen für feine Tropfen. Das beweist sie nicht nur als <strong>Jurorin</strong>, sondern auch als <strong>Preisträgerin</strong> zahlreicher Auszeichnungen in Gold und Silber. Auf Facebook und Instagram lässt sie Friends und Followers mit schöner Regelmäßigkeit an den Erfolgen teilhaben. Vor allem für ihre Jonagold-Apfel-Säfte mit und ohne Alkohol ist Lippitz mittlerweile weltweit bekannt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Nomen est omen. Der Most erhielt den <strong>„Cider World Award“</strong> und der reinsortige Apfelsaft wurde mehrfach mit Gold ausgezeichnet. Die Granitztalerin hat Erfolg, obwohl oder gerade weil sie eigene Wege geht. Ob sie mit Hut erscheint, als „<strong>Mostyrium</strong>“ auf Instagram postet, Lesungen und Konzerte im Obstgarten organisiert oder Experimente wie den Quittensirup wagt.</p>
<p style="font-weight: 400;">So gesehen überrascht wenig, dass die Weißweine der Klosterneuburger Absolventin Ecken und Kanten haben. „Kraftvolle, fruchtbetonte, jahrgangsunabhängige <strong>Weine</strong>“, wie sie selbst sagt. „Ich bin kein Winemaker, ich bin eine Weinbäuerin.“ Auch beim Schaumwein, den Martina Lippitz gemeinsam mit der zweiten St. Pauler Winzerin Sabine David 2019 auf den Markt gebracht hat, spiegelt sich das Jahr im Weingarten. Der Muskatel Ottonel kommt von den Hängen in Kollnitzgreuth, die Muskatellertrauben vom Josefsberg. Wie viel von jeder Sorte in den <strong>„VIN2 de Femme“</strong> kommt, machen die Weinbäuerinnen von der Erntemenge und der Traubenqualität abhängig. Produziert wird nach der klassischen Champagnermethode: Nach der ersten Gärung wird der Grundwein mit Hefe versetzt und gärt in der Flasche ein zweites Mal. Eine andere Erklärung für den Zweier im Namen des Sekts sind die zwei Winzerinnen selbst. Nach dem Gärprozess darf der Sekt noch 18 Monate auf der Hefe reifen, und damit sich die Hefe absetzt, werden die Flaschen nach der Reifung händisch gerüttelt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Nach mehr als zweieinhalb Jahren ist er dann fertig. Trocken, muskat-lastig, ideal als Aperitif und Speisenbegleiter zu leichten Lavanttaler Gerichten. Das ist nicht das einzig Gute an dem Projekt von Martina Lippitz und Sabine David. Einige Flaschen des „VIN2 de Femme“ spenden die Winzerinnen einem Projekt österreichischer Weinbäuerinnen, das karitativen Zwecken zugutekommt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Fotos © Lippitz I Ramona Steiner</p>
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		<title>Das Fest des Huhnes</title>
		<link>https://www.lavanttal-storys.at/gackern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2026 15:05:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Essen & Trinken]]></category>
		<category><![CDATA[Fest feiern]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[St. Andrä]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim Gackern machen es sich jedes Jahr im August Tausende zwischen Hühnerbein und Vogerltanz auf der Loreto-Wiese in St. Andrä gemütlich. Den Ort lebenswerter zu machen, hat sich auch der&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Beim Gackern machen es sich jedes Jahr im August Tausende zwischen Hühnerbein und Vogerltanz auf der Loreto-Wiese in St. Andrä gemütlich.</strong></p>
<p><span id="more-3459"></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Den Ort lebenswerter zu machen, hat sich auch der <strong>Verein „Attraktives St. Andrä“</strong> zum Ziel gesetzt. Das Projekt, das sein Vater viele Jahre lang leitete, führt nun Anton Meyer als Obmann weiter. Mit seinem Team organisiert er vor allem Feste, die Leben in die Stadt bringen sollen. Beim legendären Fest des Huhnes ist der Verein seit der Gründung im Jahre 2000 dabei. Gemeinsam mit der Stadtgemeinde, der <strong>Gackernwirte-Gemeinschaft</strong> und der Firma <strong>WECH Geflügel</strong>. Deren Geschäftsführer <strong>Karl Feichtinger</strong> kam nämlich eines Tages auf die Wirtinnen und Wirte des Tales zu und schlug ihnen vor, gemeinsame Sache zu machen. Die Idee vom „Gackern“ gefiel auf Anhieb und seither steht ganz St. Andrä jährlich ein Mal im Zeichen des Huhnes.</p>
<p style="font-weight: 400;"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3460 alignleft" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Gackern-NINA-POPP-©foto-Emhofer-300x300.jpg" alt="Lavanttal Storys Gackern NINA POPP ©foto Emhofer" width="300" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Gackern-NINA-POPP-©foto-Emhofer-300x300.jpg 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Gackern-NINA-POPP-©foto-Emhofer-1024x1024.jpg 1024w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Gackern-NINA-POPP-©foto-Emhofer-150x150.jpg 150w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Gackern-NINA-POPP-©foto-Emhofer-768x768.jpg 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Gackern-NINA-POPP-©foto-Emhofer-80x80.jpg 80w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Gackern-NINA-POPP-©foto-Emhofer-390x390.jpg 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Gackern-NINA-POPP-©foto-Emhofer-820x820.jpg 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Gackern-NINA-POPP-©foto-Emhofer-160x160.jpg 160w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Gackern-NINA-POPP-©foto-Emhofer-780x780.jpg 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Gackern-NINA-POPP-©foto-Emhofer-600x600.jpg 600w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Gackern-NINA-POPP-©foto-Emhofer.jpg 1080w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Bis zu 70.000 Menschen machen es sich jährlich von Anfang bis Mitte August auf der Loreto-Wiese am Fuße der Basilika gemütlich. Einige kommen von auswärts, aber die meisten sind irgendwo zwischen Reichenfels und Lavamünd zu Hause. Manche kommen alleine, weil sie sicher sein können, lauter Bekannte zutreffen, andere kombinieren Betriebsausflug und Brathendl, Chicken und Curry.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Wirte lassen sich jedes Jahr neue Hühnerrezepte einfallen, Fans von Schlager und Volksmusik kommen definitiv auf ihre Rechnung, Lederhosen und Dirndl werden aus dem Kasten geholt, vorausgesetzt es ist noch Platz für die eine oder andere Köstlichkeit. Den Kindern wird zwischen Strohballen und Vogerltanz sowieso nicht fad.</p>
<p style="font-weight: 400;">Zehn Tage lang ist es fröhlich und laut. Wer das mag, kommt immer wieder, nicht zuletzt wegen der unzähligen Extras im Programm, das mit einem spektakulären Festzug von der Basilika zur Festwiese eröffnet wird. Die ganze Stadt ist auf den Beinen. Entweder am Straßenrand oder mitten in der Prozession, im traditionellen Lavanttaler Dirndl, in fantasievoller Modetracht oder im Vereins-Outfit. Ein festlicher Umzug, wie ihn in viele im Lavanttal von den Schwarzweiß-Fotografien ihrer Kindheit kennen, als noch jedes Dorffest einem quasi in Stein gemeißelten Prozedere folgte: Messe, Umzug, Tanzboden, Schlägerei. Letzeres ist – natürlich – Vergangenheit.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3462 alignleft" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Gackern-NINA-POPP-3-300x300.jpg" alt="Lavanttal Storys Gackern NINA POPP 3" width="300" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Gackern-NINA-POPP-3-300x300.jpg 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Gackern-NINA-POPP-3-1024x1024.jpg 1024w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Gackern-NINA-POPP-3-150x150.jpg 150w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Gackern-NINA-POPP-3-768x768.jpg 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Gackern-NINA-POPP-3-80x80.jpg 80w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Gackern-NINA-POPP-3-390x390.jpg 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Gackern-NINA-POPP-3-820x820.jpg 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Gackern-NINA-POPP-3-160x160.jpg 160w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Gackern-NINA-POPP-3-780x780.jpg 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Gackern-NINA-POPP-3-600x600.jpg 600w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Gackern-NINA-POPP-3.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p style="font-weight: 400;">Wenn beim Gackern gekämpft wird, dann ausschließlich sportlich und mit viel Humor. Wer an der St. Andräer Version der Highlander-Wettkämpfe mitmachen will, sollte folgende Disziplinen trainieren: <strong>„Bierle zupfen“, „Strick ziagn“, „Bama schmeißn“, „Eier wixn“.</strong> Und weil in Kärnten bekanntlich die Musikalität nicht zu kurz kommen darf, lädt der Verein auch zum <strong>Kärntner Kräh- und Gackernwettbewerb</strong> ein. Die zwei Kategorien: Solo für Küken und ausgewachsene Hühner bzw. Hähne sowie Gruppenauftritte.</p>
<p style="font-weight: 400;">Wer’s nicht glaubt: Mit den Suchbegriffen „Gackern“, „Krähwettbewerb“ liefert Google Beweise.</p>
<p style="font-weight: 400;">Walter Wippersberg, der Regisseur von <strong>„Das Fest des Huhnes“</strong>, einer satirischen Filmreise in die „rätselhafte und unberührte“ österreichische Provinz, hätte hier beim Gackern vermutlich hocherfreut viele weitere Indizien für den Kulturwandel und das Huhn als modernes Totem gesammelt.</p>
<p style="font-weight: 400;"><a href="http://www.gackern.at/">www.gackern.at</a></p>
<p style="font-weight: 400;">YouTube: Das unberührte und rätselhafte Österreich – Das Fest des Huhnes</p>
<p>Fotos © J. Emhofer, Canva</p>
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		<title>Goldhaube</title>
		<link>https://www.lavanttal-storys.at/goldhaube/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 13:55:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lavanttal extra]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Glaubt man der Verteidigungsministerin, so sind „das System Goldhaube und seine Stationen die Augen der Republik“.  Vom Tal aus besehen ähnelt das, was man gemeinhin „Goldhaube“ nennt, eher einem kleinen&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Glaubt man der Verteidigungsministerin, so sind „das System Goldhaube und seine Stationen die Augen der Republik“. </strong></p>
<p><span id="more-3491"></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Vom Tal aus besehen ähnelt das, was man gemeinhin „Goldhaube“ nennt, eher einem kleinen Außerirdischen, der da am Koralmgrat gelandet zu sein scheint. Einem „Mantschgali“, wie man im Lavanttal sagen würde.</p>
<p style="font-weight: 400;">Tatsächlich ist der Turm mit der Kugel am Kopf eine der drei fixen Radarstationen der österreichischen Luftraumüberwachung, besser bekannt als <strong>„System Goldhaube“</strong>.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der Standort auf 2.140 m Höhe – gleich neben dem Stützpunkt der zivilen <strong>Luftraumüberwachung</strong> von <strong>Austro Control</strong> – ist definitiv einer der spektakulärsten Arbeitsplätze des Landes. Das merkten schon die Männer, die in den 1970ern auf einer der außergewöhnlichsten Baustellen des Landes beschäftigt waren. Die rauen Wetterbedingungen erschwerten die Fertigstellung und so verzögerte sich die Inbetriebnahme jahrelang.  2012 beschädigte dann ein Blitzschlag die Radarstation schwer. Das Gebäude erhielt eine neue Kuppel und Blitzfangstangen, die solche Unglücksfälle künftig verhindern sollen.</p>
<p style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3492 alignleft" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Goldhaube-1-300x300.jpg" alt="Lavanttal Storys Nina Popp Goldhaube 1" width="300" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Goldhaube-1-300x300.jpg 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Goldhaube-1-1024x1024.jpg 1024w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Goldhaube-1-150x150.jpg 150w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Goldhaube-1-768x768.jpg 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Goldhaube-1-80x80.jpg 80w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Goldhaube-1-390x390.jpg 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Goldhaube-1-820x820.jpg 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Goldhaube-1-160x160.jpg 160w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Goldhaube-1-780x780.jpg 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Goldhaube-1-600x600.jpg 600w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Goldhaube-1.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Im Inneren der Radarstation arbeiten heute speziell ausgebildete Techniker, die mit der Erfassung von Flugdaten und der Wartung des Systems betraut sind. Der Leiter der Mannschaft am Koralmspeik ist selbst gebürtiger Lavanttaler und kennt den Bau seit den Anfängen.</p>
<p style="font-weight: 400;">„Als Kind bin ich oft mit meinem Vater auf die Baustelle gefahren. Ich habe davon geträumt, hier oben zu sein.“ Vor ein paar Jahren erfüllte sich sein Wunsch. Seit damals fährt der Techniker, der zuvor in anderen Abteilungen des österreichischen Bundesheers tätig war, täglich auf die Alm. Bei gutem Wetter kommt er mit dem Auto zur Bergspitze, im Winter reist das Team mit der Pistenraupe an.</p>
<p style="font-weight: 400;">Mehr ist nicht zu erfahren, denn auf der Radarstation gilt Geheimhaltungsstufe Alpha.</p>
<p>Fotos © N. Popp</p>
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		<title>Biopower</title>
		<link>https://www.lavanttal-storys.at/biopower/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 14:38:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Essen & Trinken]]></category>
		<category><![CDATA[Frantschach-St. Gertraud]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Biobauer]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Made im Lavanttal gewinnt an Wert. Bei jenen, die beim Einkaufen genauer hinschauen, und bei jungen Produzentinnen und Produzenten, die Gutes aus der Region in den Feinkostabteilungen anbieten. Oder in den Hofläden, die seit März 2020 von Reichenfels bis Lavamünd aus dem Boden schießen. Sogar auf der Hinterwölch gibt es Feines vom Bauernhof. Jörglbauer to go. 24/7.</strong><span id="more-3591"></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Johannes und Barbara Schwar hatten schon länger über einen Hofladen nachgedacht. Als dann Corona die Welt durcheinanderwirbelte, fanden die beiden Zeit für die Detailplanung und im Juni 2020 eröffneten sie ihren Selbstbedienungsladen am Ende der Welt. Im kleinen Hofladen bieten sie Fleischgerichte im Glas, Eier, Früchte von Streuobstwiesen, Marmeladen, Säfte und andere Spezialitäten des Hauses an. Man wählt aus, addiert, legt das Geld in die Kassa. „Reich werden wir nicht damit, aber das Experiment kommt gut an“, resümieren die beiden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-3593 size-medium" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/11/LS-Frantschach-Joerglbauer-Dexter-Rinder-©npopp-300x300.jpg" alt="Biobauernhof Lavanttal Dexterrinder Jörglbauer Nina Popp 2" width="300" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/11/LS-Frantschach-Joerglbauer-Dexter-Rinder-©npopp-300x300.jpg 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/11/LS-Frantschach-Joerglbauer-Dexter-Rinder-©npopp-150x150.jpg 150w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/11/LS-Frantschach-Joerglbauer-Dexter-Rinder-©npopp-768x768.jpg 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/11/LS-Frantschach-Joerglbauer-Dexter-Rinder-©npopp-80x80.jpg 80w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/11/LS-Frantschach-Joerglbauer-Dexter-Rinder-©npopp-390x390.jpg 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/11/LS-Frantschach-Joerglbauer-Dexter-Rinder-©npopp-820x820.jpg 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/11/LS-Frantschach-Joerglbauer-Dexter-Rinder-©npopp-160x160.jpg 160w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/11/LS-Frantschach-Joerglbauer-Dexter-Rinder-©npopp-780x780.jpg 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/11/LS-Frantschach-Joerglbauer-Dexter-Rinder-©npopp-600x600.jpg 600w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/11/LS-Frantschach-Joerglbauer-Dexter-Rinder-©npopp.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Der ehrliche Deal ist als Teil einer Philosophie zu verstehen, die die Schwars mit Gleichgesinnten verbindet. Menschen, die sie über #joerglbauer_biopower oder am Wolfsberger Kulinarik-Kultur-Markt (KuKuMa) kennengelernt und mit der Qualität ihrer Produkte überzeugt haben. Die sie an ihrer Arbeit und ihrem Leben teilhaben lassen und die regelmäßig den kurvigen Weg zum Bergbauernhof auf sich nehmen. In zweiter Linie, um sich am sensationellen 360 Grad-Blick zwischen Kor- und Saualm sattzusehen. In erster Linie, um ab Hof zu kaufen, weil sie schätzen, wie hier gearbeitet wird.</p>
<p style="font-weight: 400;">Seit das Paar den Jörglbauer von Barbaras Eltern übernommen hat, ist der Hof ein Bio-Betrieb mit extensiver Weidehaltung – und einer ungewöhnlichen Tierwelt. „Dexter-Rinder“, erklärt Johannes Schwar und zeigt auf die kleinen, schwarzen Rinder, die auf den ausgedehnten Almen grasen. „Mit einem Stockmaß von etwa einem Meter sind sie die kleinsten und leichtesten europäischen Rinder. Und damit ideal für unseren Boden, der relativ feucht ist.“ Die Tiere leben das ganze Jahr über im Freien. „Sogar im Winter sind sie lieber im Schnee, obwohl sie jederzeit in den Stall können.“ Selbst die Jungen kommen auf der Weide zur Welt. „Die Kuh wird nicht von der Herde getrennt und hat dadurch viel weniger Stress“, ergänzt Barbara Schwar.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ein Vorzug der seltenen Rasse ist definitiv das Fleisch: feinfaserig, gut marmoriert und besonders geschmackvoll. Das hat sich im Lavanttal herumgesprochen. Die Stammkundschaft erfährt per WhatsApp, wenn geschlachtet wird, alle anderen auf Facebook, Instagram oder auf der Website. Gepostet wird auch, wenn es Sulmtaler Hühnerfleisch gibt, der Maiwipferlsirup fertig oder „Eselgold“ abgefüllt ist: gut gelagerter Eselmist, der sich als natürlicher Pflanzendünger eignet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-3594 size-medium" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/11/Kuh-300x283.png" alt="" width="300" height="283" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/11/Kuh-300x283.png 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/11/Kuh.png 332w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p style="font-weight: 400;">Esel, Hühner, Rinder und bretonische Zwergschafe, Hasen, Hund und Katzen finden auf der Hinterwölch viel Freiraum und Verständnis für ihre Bedürfnisse, wie es aussieht. Tatsächlich hat die Landwirtin ein besonderes Sensorium für Tiere. Aber auch für Menschen. Im Zweitberuf ist Barbara Schwar Ergotherapeutin mit dem Fokus auf „Tiergestützte Intervention“. Die Ergotherapie am Bauernhof setzt auf die faszinierende Kommunikation zwischen Tier und Mensch, auf Nähe, gezielte Übungen und vor allem auf die positiven Erfahrungen, die Menschen durch die Begegnung mit den Tieren erleben können.</p>
<p style="font-weight: 400;">Empfohlen und verschrieben wird die Therapie Kindern wie Erwachsenen, damit sie nach Unfällen oder Erkrankungen ihre Feinmotorik trainieren und ihre kognitive Leistungsfähigkeit stärken. „Im Kern geht es um größtmögliche Selbständigkeit im Alltag. Das kann auch soziales Training, Wahrnehmungstraining und -unterstützung sein“, erklärt Barbara Schwar. Ihre „Co-Therapeuten“ trainiert sie selbst: Wie Dr. Doolittle versteht sie das Fell- und Federvieh und kann genau abschätzen, welches Tier zu welcher Persönlichkeit passt. „Das stimme ich im Einzelfall ab. Alleine die Situation am Bauernhof wirkt entspannend auf die Menschen, die zu mir zur Therapie kommen. Statt in klinischer Umgebung sind sie mitten in der Natur.“</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-3595 size-medium" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/11/LS-Joerglbauer-©BIO-AUSTRIAChristoph-Liebentritt.DSC_0796-300x300.jpg" alt="LS Jörglbauer ©BIO AUSTRIA:Christoph Liebentritt." width="300" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/11/LS-Joerglbauer-©BIO-AUSTRIAChristoph-Liebentritt.DSC_0796-300x300.jpg 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/11/LS-Joerglbauer-©BIO-AUSTRIAChristoph-Liebentritt.DSC_0796-1024x1024.jpg 1024w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/11/LS-Joerglbauer-©BIO-AUSTRIAChristoph-Liebentritt.DSC_0796-150x150.jpg 150w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/11/LS-Joerglbauer-©BIO-AUSTRIAChristoph-Liebentritt.DSC_0796-768x768.jpg 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/11/LS-Joerglbauer-©BIO-AUSTRIAChristoph-Liebentritt.DSC_0796-80x80.jpg 80w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/11/LS-Joerglbauer-©BIO-AUSTRIAChristoph-Liebentritt.DSC_0796-390x390.jpg 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/11/LS-Joerglbauer-©BIO-AUSTRIAChristoph-Liebentritt.DSC_0796-820x820.jpg 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/11/LS-Joerglbauer-©BIO-AUSTRIAChristoph-Liebentritt.DSC_0796-160x160.jpg 160w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/11/LS-Joerglbauer-©BIO-AUSTRIAChristoph-Liebentritt.DSC_0796-780x780.jpg 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/11/LS-Joerglbauer-©BIO-AUSTRIAChristoph-Liebentritt.DSC_0796-600x600.jpg 600w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/11/LS-Joerglbauer-©BIO-AUSTRIAChristoph-Liebentritt.DSC_0796.jpg 1149w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p style="font-weight: 400;">Die Natur, die Weite des Tales, die Aussicht, die Almen ringsum – auch Barbara Schwar und ihre Familie schätzen, was sie an dem Hof auf der Hinterwölch haben. „Das Leben am Bauernhof ist manchmal mühevoll, für uns ist es dennoch einer der schönsten Orte weltweit.“ Wie sie das merkt? „Wenn es dich nicht mehr wegzieht.“</p>
<p style="font-weight: 400;"><a href="https://www.joerglbauer.com" target="_blank" rel="noopener">www.joerglbauer.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fotos: N. Popp, BIO AUSTRIA/Christoph Liebentritt</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Waldbaden und Yoga auf der Alm</title>
		<link>https://www.lavanttal-storys.at/wald-yoga-waldbaden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2026 17:46:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lavanttal extra]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dr Qing Li ist weltweit führender Experte für Waldmedizin. Dass er Lavanttaler Wurzeln hat, ist ein Gerücht. Wahr ist vielmehr, dass die Menschen zwischen Saualm und Koralm schon lange auf die wohltuenden Kräfte des Waldes vertrauen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dr. Qing Li ist weltweit führender Experte für Waldmedizin. Dass er Lavanttaler Wurzeln hat, ist ein Gerücht. Wahr ist vielmehr, dass die Menschen zwischen Saualm und Koralm schon lange auf die wohltuenden Kräfte des Waldes vertrauen. </strong><span id="more-3545"></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Bodenständig, zufrieden mit der kleinen Welt im Grünen. Auch so werden Hiesige im Lavanttal beschrieben. Die Einschätzung kommt nicht von ungefähr. Fragt man nämlich nach Strategien zur Regeneration und Stressbekämpfung, lautet die Antwort in neun von zehn Fällen: „I geh außi.“ Soll heißen: ins Grüne hinterm Haus, in den Wald, auf die Berge. Gemütlich, mit sportlichem Ehrgeiz, Hund oder Walking-Sticks. Solo oder in Begleitung. Als Variante hört man noch: „I setz mi aufs Radl.“</p>
<p style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3561 alignleft" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/09/TAnnenzweig-300x283.png" alt="Wald LAVanttal Storys Illustration V Huber 12" width="300" height="283" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/09/TAnnenzweig-300x283.png 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/09/TAnnenzweig.png 332w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />„Ein Segen,“ dankten die Leute dem Himmel und der Tatsache, dass sie auch in Corona-Zeiten ihren Freiraum in der Natur finden konnten. Auf die Alm, vorbei an den Streuobstwiesen – ja, die gibt’s hier noch! –, den Maisfeldern – von denen gibt’s noch mehr –, der Lavant entlang, in verschlungene Gräben und sehr oft in den Wald.</p>
<p style="font-weight: 400;">Dass manche erfolgreiche Sportlerkarriere daher mit dem Schritt vor der Haustüre begann, ist wenig verwunderlich. <strong>Joe „Tiger“ Pachler, Europameister</strong> im Weltergewicht von 1978, musste den Weg vom Bergbauernhof seiner Eltern am Weißenberg zur Volksschule im Tal zu Fuß gehen. Fünf Kilometer hin, fünf Kilometer zurück. Ein gutes Basistraining für den Lavanttaler Rocky.</p>
<p style="font-weight: 400;">Auch der junge<strong> Skiprofi Luca Tribondeau,</strong> der als Slopestyler bei den Olympischen Spielen in Sotschi dabei war, lernte das Schifahren auf der Koralm. Use what you have.</p>
<figure id="attachment_3547" aria-describedby="caption-attachment-3547" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3547 size-medium" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/09/LS-Waldbaden-Yoga-Alphalauf-2-@-u-karrer-300x300.jpg" alt="LS Waldbaden Yoga Alphalauf 2 @ u karrer" width="300" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/09/LS-Waldbaden-Yoga-Alphalauf-2-@-u-karrer-300x300.jpg 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/09/LS-Waldbaden-Yoga-Alphalauf-2-@-u-karrer-1024x1024.jpg 1024w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/09/LS-Waldbaden-Yoga-Alphalauf-2-@-u-karrer-150x150.jpg 150w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/09/LS-Waldbaden-Yoga-Alphalauf-2-@-u-karrer-768x768.jpg 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/09/LS-Waldbaden-Yoga-Alphalauf-2-@-u-karrer-80x80.jpg 80w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/09/LS-Waldbaden-Yoga-Alphalauf-2-@-u-karrer-390x390.jpg 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/09/LS-Waldbaden-Yoga-Alphalauf-2-@-u-karrer-820x820.jpg 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/09/LS-Waldbaden-Yoga-Alphalauf-2-@-u-karrer-160x160.jpg 160w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/09/LS-Waldbaden-Yoga-Alphalauf-2-@-u-karrer-780x780.jpg 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/09/LS-Waldbaden-Yoga-Alphalauf-2-@-u-karrer-600x600.jpg 600w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/09/LS-Waldbaden-Yoga-Alphalauf-2-@-u-karrer.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-3547" class="wp-caption-text">Angelika Karrer © U. Karrer</figcaption></figure>
<p style="font-weight: 400;">Dass eine ordentliche Dosis Vitamin N wie Natur das gesamte System von Körper, Geist und Seele nachweislich stärkt, darf als bekannt vorausgesetzt werden. „Beim Alphalauf kann man aber noch mehr für das eigene Wohlbefinden tun“, sagt <strong>Angelika Karrer</strong>, die auch beruflich auf die Kraft der Natur setzt. Die Gesundheits- und Pflegewissenschaftlerin pendelt beruflich zwischen Graz und ihrem Heimatort Forst.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das kleine Bergdorf auf der Saualm ist nach wie vor ihr Kraftort, den sie nicht missen will. Ideal für ihre <strong>Yoga</strong>-Einheiten im alten Schulhaus am Berg und das <strong>Alphalauf- Coaching</strong>, das sie auch im Tal anbietet.</p>
<p style="font-weight: 400;">„Der Alphalauf ist ein Mix aus Laufen, Entspannungstechniken und Meditation“, erklärt sie. „Es geht um Lauftechnik und fixe Phasen, in denen wir zwischen Gehen, Laufen, Achtsamkeitsübungen und Mentaltechniken wechseln.“ So wird das Gehirn in einen entspannten und gleichzeitig hellwachen Zustand versetzt, in dem die Alpha-Wellen überwiegen. „Es geht nicht um Meter und Sekunden, sondern um Achtsamkeit, aktive Erholung und Ausgleich und vor allem um Wohlbefinden bis ins hohe Alter“, beschreibt sie die Vorzüge der Methode.</p>
<p style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3548 alignleft" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/09/LS-Waldbaden-Yoga-Alphalauf-3-@-u-karrer-300x300.jpg" alt="LS Waldbaden Yoga Alphalauf 3 @ u karrer" width="300" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/09/LS-Waldbaden-Yoga-Alphalauf-3-@-u-karrer-300x300.jpg 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/09/LS-Waldbaden-Yoga-Alphalauf-3-@-u-karrer-1024x1024.jpg 1024w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/09/LS-Waldbaden-Yoga-Alphalauf-3-@-u-karrer-150x150.jpg 150w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/09/LS-Waldbaden-Yoga-Alphalauf-3-@-u-karrer-768x768.jpg 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/09/LS-Waldbaden-Yoga-Alphalauf-3-@-u-karrer-80x80.jpg 80w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/09/LS-Waldbaden-Yoga-Alphalauf-3-@-u-karrer-390x390.jpg 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/09/LS-Waldbaden-Yoga-Alphalauf-3-@-u-karrer-820x820.jpg 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/09/LS-Waldbaden-Yoga-Alphalauf-3-@-u-karrer-160x160.jpg 160w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/09/LS-Waldbaden-Yoga-Alphalauf-3-@-u-karrer-780x780.jpg 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/09/LS-Waldbaden-Yoga-Alphalauf-3-@-u-karrer-600x600.jpg 600w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/09/LS-Waldbaden-Yoga-Alphalauf-3-@-u-karrer.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Andere schwören aufs <strong>Waldbaden</strong>. So nennt der japanische <strong>Waldmediziner Qing Li</strong> seine Burnout-Prophylaxe, die er in jahrelanger wissenschaftlicher Arbeit entwickelt hat. Die Kurzfassung seiner <strong>Shinrin-Yoku-Methode</strong>: Durch spezielle Übungen und die Auszeit im Wald profitiert man von den natürlichen Pflanzenbotenstoffen, den Terpenen, die die Sinne anregen und Körper und Seele in Einklang bringen. Zwei Stunden pro Woche im Wald genügen, sagt der Mediziner, damit Herz-Kreislaufsystem, Stoffwechsel, Konzentration, Blutzucker und Immunsystem besser funktionieren.</p>
<p style="font-weight: 400;">Dass Qing Li Lavanttaler Wurzeln hat, ist ein Gerücht. Wahr ist vielmehr, dass die Menschen hier schätzen, was ihnen der Wald gibt. Sie finden die Ruhe, die sie sich wünschen, und die Kraft, die sie brauchen, um persönliche Krisen und solche zu überstehen, die die ganze Welt verunsichern.</p>
<p style="font-weight: 400;">So gesehen müssten die Lavanttalerinnen und Lavanttaler eigentlich zu den gesündesten Menschen des Landes zählen. Wenn sie es nicht sind, so liegt es wohl an den unwiderstehlich guten Zutaten für die Brettljause, am „Woazas“, dem feinen Weißbrot, und an all dem, was sich gut dazu trinken lässt. Wer hier geht, läuft und radelt, muss dies also schon allein deshalb tun, um danach guten Gewissens zu genießen.</p>
<p><strong>Buchtipp: </strong>Qing Li, Die wertvolle Medizin des Waldes, ISBN 978-3-499-63401-7</p>
<p><strong><a href="https://www.angelikakarrer.at" target="_blank" rel="noopener">angelikakarrer.at</a></strong></p>
<p>Fotos © U.Karrer, N. Popp</p>
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<p style="font-weight: 400;">
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		<title>Osterfeuer im Lavanttal</title>
		<link>https://www.lavanttal-storys.at/osterfeuer-im-lavanttal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 18:39:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Osterfeuer]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum in der Osternacht Feuer auf den Hügeln in Österreichs Süden brennt. Der Brauch der Osterfeuer nach der Auferstehungsfeier in der Osternacht geht angeblich auf die Zeit der Türkenbelagerungen zurück.&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Warum in der Osternacht Feuer auf den Hügeln in Österreichs Süden brennt.</strong></p>
<p><span id="more-3734"></span></p>
<p>Der Brauch der Osterfeuer nach der Auferstehungsfeier in der Osternacht geht angeblich auf die Zeit der Türkenbelagerungen zurück. Damals durchstreiften die Feinde die Gegend und verhinderten, dass sich die Bauern verständigten. Bis einer von ihnen die Idee hatte, sich durch Feuer auf den Berggipfeln Zeichen zu geben. Als die Belagerer die Feuer sahen, vermuteten sie neben jedem Feuer ein Geschütz und flohen in Panik.</p>
<p>Dass dies zur Osterzeit geschah, war Zufall. Aber der Brauch der Osterfeuer erhielt sich bis heute und in der Nähe von St.&#8220;Paul steht ein steinernes Kreuz, wo das Zelt des Großwesirs gestanden sein soll.</p>
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		<item>
		<title>Über die Pack</title>
		<link>https://www.lavanttal-storys.at/ueber-die-pack/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2026 19:42:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Preitenegg]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Römische Heere, Weinhändler, Schmuggler, Napoleons Truppen, rauchende Autos und Reisebusse – alle zogen über die Hochalpenstraße. Offiziell heißt sie B70, fängt mitten in Graz an und endet am Ring um&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Römische Heere, Weinhändler, Schmuggler, Napoleons Truppen, rauchende Autos und Reisebusse – alle zogen über die Hochalpenstraße.<span id="more-3724"></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Offiziell heißt sie B70, fängt mitten in Graz an und endet am Ring um die Klagenfurter Altstadt. Auf dem Teilstück zwischen dem kärntnerischen Twimberg und dem steirischen Edelschrott sind neben den Einheimischen, die täglich ins Tal und zurück zur Arbeit fahren, heute vor allem Radfahrer, Bikerinnen und Ausflügler unterwegs. Wegen der Serpentinen und der Aussicht.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der Bau der gigantischen Kehren stellte Planer und Straßenbauer seinerzeit vor große Herausforderungen und galt neben der Errichtung der Großglockner Hochalpenstraße als eines der wichtigsten Straßenbauprojekte der Ersten Republik. Die Zeitungen berichteten damals fasziniert von den technischen Meisterleistungen der fast sieben Meter breiten „Autofahrstraße“: von der Entwässerung der sumpfigen Böden im Graben, den Kehren, die die Neigung verringerten, den massiven Stützmauern, Dammschüttungen und Gewölbegalerien. Und von den Hoffnungen der Fremdenverkehrsverantwortlichen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Durch die Erbauung dieser beiden Verkehrswege würde Kärnten erst so recht dem Autoverkehr erschlossen, prophezeiten sie.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Vom Umpacken und Weinheben</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Verständlich, wenn man die maroden Brücken und den steilen, ungeschotterten Weg auf alten Schwarzweißfotos sieht, den die neue Höhenstraße ersetzen sollte. Dass die Verbindung über die Pack jahrhundertelang als wichtige Handelsverbindung funktionierte, mutet aus heutiger Sicht unglaublich an.</p>
<p style="font-weight: 400;">Tatsächlich waren hier römische Legionen unterwegs, im Mittelalter karrten Kaufleute ihre Waren über den Alpenpass. Eisenglimmer wurde aus dem Lavanttal in die Steiermark gebracht und die Säumer – so der o!zielle Name der Weinlieferanten – führten steirischen Wein nach Kärnten. Daher Saumweg. Unweit von Preitenegg, auf der Pack und der Hebalm, wurde umgepackt bzw. umgehoben. Die Erinnerung daran blieb in den Ortsnamen erhalten.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Maulesel wären vom anstrengenden Aufstieg erschöpft, lautet eine Begründung fürs Umpacken. Alles nicht wahr, lautet die zweite These: „paka“ kommt aus dem Slawischen und bedeutet so viel wie Hügel.</p>
<p style="font-weight: 400;">Wie dem auch sei. In Preitenegg wurde jedenfalls Maut eingehoben. Ein einträgliches Geschäft für die „Weinmaut am Praitenegg“. Vor allem, als der Weinbau im Lavanttal zurückging und die Nachfrage nach steirischem Wein stieg. Die Mautstelle blieb bis ins 19. Jahrhundert erhalten und noch heute erzählt man sich von Handgreiflichkeiten zwischen Einnehmern und Schmugglern.</p>
<p style="font-weight: 400;">Im 16. Jahrhundert fuhren die Postkutschen regelmäßig von Klagenfurt nach Graz durch Preitenegg, später mühten sich Napoleons Truppen durch den engen Waldensteiner Graben über den unwegsamen Alpenpass hinauf und hinunter nach Graz. Die gefährliche Strecke beeindruckte auch Reiseschriftsteller. „Der Weg ist beinahe immer abschüssig“, schrieb der Literaturhistoriker und Dichter Hoffmann von Fallersleben 1834 über seine Fahrt von Preitenegg hinunter ins Tal. „Viele Menschen zu Ross und zu Wagen fanden hier schon ihren Tod. Alles zerschmetterte und stürzte in die Tiefe hinab. Endlich gegen Mittag erreichten wir den Engpass, der Graben genannt. Ein sehr schmaler, oft nur von Steinen locker aufgeführter Weg zieht sich rechts an hohen Felswänden hin und links an einem brausenden Gießbache. Die drohenden Felsstücke, das wüste Flussbette, die dunklen Baumgruppen, hin und wieder im Thale rauchende Schmelzhütten und pochende Eisenhämmer, auf den Höhen verfallene Burgen – alle diese mannigfaltigen Erscheinungen ließen mich das wirklich Gefahrvolle des Weges vergessen.“</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3727 alignleft" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse2-300x300.png" alt="Lavanttal Reiseführer Packer Bundesstraße(2)" width="300" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse2-300x300.png 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse2-1024x1024.png 1024w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse2-150x150.png 150w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse2-768x768.png 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse2-80x80.png 80w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse2-390x390.png 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse2-820x820.png 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse2-160x160.png 160w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse2-780x780.png 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse2-600x600.png 600w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse2.png 1100w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Die Hochalpenstraße</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Immer wieder hatte es Überlegungen gegeben, diesen unwegsamen Alpenübergang zu sanieren. Ebenso oft verwarf man die Pläne. Zwei Gründe gaben schließlich den Ausschlag dafür, dass man sich Anfang der 1930er-Jahre doch für das ambitionierte Bauprojekt entschied.</p>
<p style="font-weight: 400;">Zum einen fielen Teile der Untersteiermark und Kärntens nach dem Ersten Weltkrieg an den SHS-Staat und die Bahn- und Straßenverbindungen zwischen Graz und Klagenfurt, die bis dahin über Marburg und Unterdrauburg geführt hatten, waren von einem Tag auf den anderen abgeschnitten. Im Sommer kam man auf dem schmalen Weg entlang des Waldensteiner Bachs und hinauf in die Bergdörfer mehr recht als schlecht weiter, im Winter blieb nur der Umweg über Bruck und Neumarkt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Mit dem Bau wollte die österreichische Regierung nach der Weltwirtschaftskrise auch Arbeitsplätze schaffen. Tonnen von Material wurden in das steile Gelände gekarrt, riesige Gesteinsmassen gesprengt, Steigungen entschärft. Eine gefährliche Arbeit, bei der einige Menschen ihr Leben verloren. Sechs Jahre nach dem Spatenstich war die Packer Höhenstraße fertig. Bei der Eröffnung am 31. Mai 1936 – ein Jahr nach der offziellen Freigabe ders Großglockner Hochalpenstraße – herrschte Jubelstimmung.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der Kärntner Landeshauptmann Ludwig Hülgerth hoffte auf den „goldenen Segen, den ein kräftig belebter Fremdenverkehr unserer Wirtschaft bringen wird“ und die Automobil-Rundschau empfahl der Leserschaft die Tour auch wegen der sensationellen Aussicht: „Vom obstreichen Lavanttal bis zu den weinreichen Hügeln der grünen Mark; Gebirge um Gebirge, hochfahrend zum südlich glänzenden Himmelgewölbe und jeden beglückend, der es heimsucht.“</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3726 alignright" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse3-300x300.png" alt="Lavanttal Reiseführer Packer Bundesstraße((3)" width="300" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse3-300x300.png 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse3-1024x1024.png 1024w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse3-150x150.png 150w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse3-768x768.png 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse3-80x80.png 80w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse3-390x390.png 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse3-820x820.png 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse3-160x160.png 160w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse3-780x780.png 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse3-600x600.png 600w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/Lavanttal-Reisefuehrer-Packer-Bundesstrasse3.png 1100w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Freie Fahrt</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Für das kleine Bergdorf Preitenegg begannen bewegte Zeiten. Denn die Menschen waren mobiler geworden und fanden Gefallen an kurzen Ausflügen. Sie reisten selbst im Auto an oder buchten Autobusreisen. Viele, die zu den Kärntner Seen unterwegs waren, machten hier auf halbem Weg zwischen Graz und Klagenfurt Rast, weil die Motoren heiß liefen und die Fahrer eine Auszeit brauchten. Dazu kamen Ausflügler und Wanderinnen, die von der frischen Luft und der grandiosen Aussicht auf den Almen gehört hatten. Die Wirtshäuser waren gut besucht und die Zimmervermieterinnen zufrieden. Bis der zweite Weltkrieg die Idylle zerstörte.</p>
<p style="font-weight: 400;">Es wurde still in Preitenegg. Die Gäste blieben aus, die Kirchenglocke wurde abmontiert, die Männer mussten einrücken. Neu im Bergdorf war nur die Besatzung der Beobachtungsstation, die den Luftraum über der Koralpe überwachte und mit dem Fliegerhorst in Zeltweg in Funkverbindung stand.</p>
<p style="font-weight: 400;">In den 1950ern schöpfte das Land neue Kraft und Zuversicht. Preitenegg war wie ehedem beliebte Raststation auf der Strecke zwischen Klagenfurt und Graz. Fernfahrer und Geschäftsreisende legten in den Gasthäusern gerne eine Pause ein und freuten sich bei jeder Kurve, dass sie den legendären Lavanttaler Spezialitäten ein Stück näher kamen. Am Sonntag fuhren viele in das Bergdorf, um Essen und Aussicht zu genießen, und allmählich quartierten sich auch wieder „Sommerfrischler“ ein, die den Ort als idealen Ort zum Luftholen, Wandern und Nichtstun entdeckten.</p>
<p style="font-weight: 400;">Es war einiges los im Ort. Genaugenommen, viel. Allmählich viel mehr als den Preiteneggerinnen und Preiteneggern lieb war. Das lag wieder einmal an der Straße. Postbusse, Reisebusse, Personenund Schwerverkehr – so gut wie alles, was vom Süden Österreichs nach Graz in den Norden wollte, fuhr auf der zweispurigen Straße durch den Ort. Im Winter rutschten Südeuropäer mit Sommerreifen aus, Überholmanöver waren schwierig und endeten nicht selten tragisch. Das Problem war auch den Verkehrsplanern außerhalb der Gemeinde bekannt, die bereits am Ausbau der Südautobahn arbeiteten.</p>
<p style="font-weight: 400;">1982 wurde die A2 bis Bad St. Leonhard verlängert, Anfang der 90er war der gesamte Autobahnabschnitt durch das Lavanttal fertiggebaut. Seither durchqueren die meisten Reisenden das Tal, ohne die Autobahn zu verlassen. Und den wenigsten, die an der Autobahnrast auf der Pack Halt machen, ist vermutlich bewusst, dass sie gerade bei den größten Wirtschaftsbetrieben des Bergdorfs eingekehrt sind: Oldtimer, dem Autobahnrestaurant und Motorhotel, und der Tankstelle gleich gegenüber.</p>
<p>Fotos: N.N.</p>
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		<title>Der Preblauer Sauerbrunn</title>
		<link>https://www.lavanttal-storys.at/der-preblauer-sauerbrunn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 18:57:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bad St. Leonhard]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Mineralwasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon Maria Theresias Leibarzt empfahl das Mineralwasser aus dem Lavanttal und wer es sich dereinst leisten konnte, reiste selbst zur Trink- und Badekur ins noble Preblau. „Der Sauerbrunn liegt im&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Schon Maria Theresias Leibarzt empfahl das Mineralwasser aus dem Lavanttal und wer es sich dereinst leisten konnte, reiste selbst zur Trink- und Badekur ins noble Preblau.</strong> <span id="more-3713"></span></p>
<p style="font-weight: 400;">„Der Sauerbrunn liegt im Lavant-Viertheil, zwischen Wolffsperg und St. Linnhart, hoch im Gebirg, auf einem luftigen Berglein; hat über all herum Wälder. Dieser ist ein vortrefflich guter und gesunder Sauerbrunn und lieblich zu trinken; er wird wegen seiner Güte auf Bamberg und andere weit entlegene Oerter verschickt. Es hat vor wenigen Jahren eine Löbliche Landschafft dess Ertz-Hertzogsthums Kärndten ein grosses wol bequemes Haus, mit vielen Zimmern, dabey erbauen lassen, samt einer schönen Capelle, neben einem großen Saal; in diesem Haus ist allezeit ein guter Wirth, von der Löbl. Landschafft, der dieser Brunnen zugehört, bestellt, bei welchem ein jeder, wess Stands er auch seye, nach Belieben wohl traetiert wird, und versehen wird.“</p>
<p style="font-weight: 400;">So beschreibt der Universalgelehrte Johann Weichard Freiherr von Valvasor den Lavanttaler Kurort Preblau anno 1688.</p>
<p style="font-weight: 400;">Als der Wiener Arzt und Botaniker Heinrich Johann von Crantz, ein Schüler von Maria Theresias Hofarzt Van Swieten, die Qualitäten des basischen Heilwassers aus dem Lavanttal bestätigte, ging der Absatz kontinuierlich nach oben. Sogar der Kaiser trank Preblauer. Und so bestellten bald alle, die Rang und Namen hatten, das Wasser aus dem Lavanttal. Vor allem, weil der Trunk bei Magen- und Darmproblemen, Nierenerkrankungen, Diabetes Typ II, Gicht und Atemwegserkrankungen Linderung bringen sollte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3714 alignleft" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-1-300x300.png" alt="Lavanttal Reiseführer Preblau 1" width="300" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-1-300x300.png 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-1-1024x1024.png 1024w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-1-150x150.png 150w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-1-768x768.png 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-1-80x80.png 80w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-1-390x390.png 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-1-820x820.png 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-1-160x160.png 160w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-1-780x780.png 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-1-600x600.png 600w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-1.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p style="font-weight: 400;">1871 gingen 100.000 Flaschen in alle Teile der Monarchie, 20 Jahre später waren es eine Million. Und wer es sich leisten konnte, reiste selbst zur Kur nach Kärnten. In „Dillinger’s Reise- und Fremden-Zeitung“, einer der ersten Tourismuszeitungen, liest man im Jahre 1895: „Auf saftiggüner Bergesmatte … erheben sich in einfach ländlichem Style die Gebäude unseres Curortes, das Herrenhaus, Schweizerhaus, Brunnenhaus, nebst Dependenzen, ein Tempel Hygiea’s inmitten einer urwüchsigen Alpennatur, deren Eindruck die zierlichen Anlagen und Parkwege in nächste Nähe der Curgebäude nicht zu verwischen mögen. Hier stört weder der schrille Pfiff des Dampfwagens, noch das Rollen von Equipagen oder gar plebejischem Fuhrwerk die weihevolle Stille des Alpenthales …“</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Eröffnung der Bahnverbindung zwischen Zeltweg und Wolfsberg im Jahr 1900 erleichterte die Anreise und so trafen sich immer mehr noble Gäste aus allen Teilen des Habsburgerreiches zur Trink- und Badekur in Preblau. Bis das Ende der Monarchie auch das Ende des Nobelkurorts besiegelte. Die Bahnstation wurde geschlossen, die Fiaker spannten ihre Pferde aus, die Kurhäuser verfielen und der rote Sand der Tennisplätze verschwand unter Moos. Nur das Gelb der alten Werksgebäude erinnert heute entfernt an Schönbrunn und Glanz und Glorie.</p>
<p style="font-weight: 400;">Was blieb, sind die beiden Quellen, das Werk, in dem das Heil- und Mineralwasser mit der natürlichen Kohlensäure noch immer abgefüllt wird, und die von Dillinger beschriebene „Stille des Alpentales“.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3716 alignright" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-3-300x300.png" alt="Lavanttal Reiseführer Preblau 3" width="300" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-3-300x300.png 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-3-1024x1024.png 1024w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-3-150x150.png 150w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-3-768x768.png 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-3-80x80.png 80w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-3-390x390.png 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-3-820x820.png 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-3-160x160.png 160w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-3-780x780.png 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-3-600x600.png 600w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/03/2602-LS-Blog-Preblau-3.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p style="font-weight: 400;">Heute wird hier entlang der Quellenwege gewandert und geradelt. Wer danach hungrig ist, braucht nicht zu darben, sondern nur weiter bergaufwärts in Richtung Prebl wandern oder fahren. In dem kleinen Bergdorf kann man nämlich wunderbar essen, trinken, die Aussicht auf die Koralm und das Obere Lavanttal genießen und gegebenenfalls gleich übernachten, weil’s so sympathisch ist: beim Weberwirt und im Hotel Restaurant Friesacherhof.</p>
<p>Fotos: Museum im Lavanthaus, N.N.</p>
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		<title>Hier spielt die Musik</title>
		<link>https://www.lavanttal-storys.at/musiker/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 2025 23:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fest feiern]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem Punkt ist das Lavanttal typisch kärntnerisch: Es wird gern und gut g'sungen und g'spielt. Heiter bis wehmütig. Warum das so ist, weshalb der Blues ist vermutlich dennoch nicht in Kärnten erfunden worden, wie sich das glasklar erklären lässt und andere Überlegungen über die Liebe der Lavanttalerinnen und Lavanttaler zur Musik.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fl-builder-content fl-builder-content-3663 fl-builder-content-primary fl-builder-global-templates-locked" data-post-id="3663"><div class="fl-row fl-row-fixed-width fl-row-bg-none fl-node-695bf12c96138" data-node="695bf12c96138">
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	<p style="font-weight: 400;"><strong>In einem Punkt ist das Lavanttal typisch kärntnerisch: Es wird gern und gut g'sungen und g'spielt. Heiter bis wehmütig. Warum das so ist, weshalb der Blues ist vermutlich dennoch nicht in Kärnten erfunden worden, wie sich das glasklar erklären lässt und andere Überlegungen über die Liebe der Lavanttalerinnen und Lavanttaler zur Musik.</strong><br />
<!--more--></p>
<p style="font-weight: 400;">Drei Kärntnerinnen bzw. Kärntner, ein G’sangsverein. Das Bonmot gilt auch für das Lavanttal. Mehr als 25 Chöre, Singgemeinschaften und Sängerrunden gibt es offiziell im Tal. Von sonoren Männergesangsvereinen, fröhlichen gemischten Chören, engelsgleichen Quartetten bis zu jungen A-capella-Ensembles, die nicht nur bei Konzerten singen, sondern auch bei den zahlreichen Kirtagen und Sommerfesten von Feuerwehr, Sportvereinen etc.</p>
<p style="font-weight: 400;">Über das Verhältnis der Kärntnerinnnen und Kärnter zu ihrer Musik könnte man Bände füllen. Und es gibt kaum jemanden, den der einzigartige Klang von einer melodieführenden Stimme und drei oder vier Randstimmen nicht berührt. Das geht richtig ins Herz, schwärmen die einen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ja, schon, geben die anderen zu. Aber mehr als ein Lied wäre schwer auszuhalten. Zwei vielleicht, zu Weihnachten, wenn allgemeines Stillhalten angesagt sei. Da läge so viel Trauer drin, Schwermut und Andacht. Selbst die Liebeslieder würden mehr vom Warten und Sehnen erzählen als von den Wonnen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Mag schon stimmen. Aber.</p>
<p style="font-weight: 400;">Wer damit aufgewachsen ist, mag die langsam vorgetragenen Elogen und Hymnen an die Liebste und das eigene Tal nicht missen, von denen Evergreens wie „Gern hobn tuat guat“ bis „Wenn i eineschau, in mei Lovntol“.</p>
<p style="font-weight: 400;">Mit dem Blues hat das alles weniger zu tun. Schließlich beginnen geschätzte 90 Prozent aller Blues mit „I wake up this morning …“ Das Aufstehen und das Heute haben im Kärntnerlied – gefühlt – weit weniger Gewicht als das Schlafengehen, idealerweise zu zweit, und, eh schon wissen, die Sehnsucht nach allem, was man besingen kann.</p>
<p><figure id="attachment_3668" aria-describedby="caption-attachment-3668" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3668 size-medium" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Maria-und-Helmut-Thomas-Stippich-300x300.jpg" alt="Lavanttal Musik Maria und Helmut Thomas Stippich" width="300" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Maria-und-Helmut-Thomas-Stippich-300x300.jpg 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Maria-und-Helmut-Thomas-Stippich-1024x1024.jpg 1024w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Maria-und-Helmut-Thomas-Stippich-150x150.jpg 150w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Maria-und-Helmut-Thomas-Stippich-768x768.jpg 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Maria-und-Helmut-Thomas-Stippich-80x80.jpg 80w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Maria-und-Helmut-Thomas-Stippich-390x390.jpg 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Maria-und-Helmut-Thomas-Stippich-820x820.jpg 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Maria-und-Helmut-Thomas-Stippich-160x160.jpg 160w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Maria-und-Helmut-Thomas-Stippich-780x780.jpg 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Maria-und-Helmut-Thomas-Stippich-600x600.jpg 600w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Maria-und-Helmut-Thomas-Stippich.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-3668" class="wp-caption-text">Maria &amp; Helmut Thomas Stippich</figcaption></figure></p>
<p style="font-weight: 400;">Warum hier gesungen wird? Ganz einfach: Weil es den Menschen im Süden gefällt und der Nachbarschaft im Ort ebenso. Weil sie’s im Blut haben und in der Seele. Weil die tradierten wie die neuen Kärntnerlieder offensichtlich gut als Ventil funktionieren, um Freude, Liebe, Trost und Trauer angemessen auszudrücken.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ob man nun selbst singt oder nur zuhört. Und vielleicht ist ja ein Fünkchen Wahrheit an der These der Kärntner Kabarettistin Birgit Radieschnig, die dem harmonischen Vierklang sogar „gewaltpräventive Wirkung“ nachsagt. Stünden vier Kärntner zu- sammen, sinke das Risiko, dass sie sich prügeln, weil sie gleich zu singen anfangen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Gesungen hat man hier jedenfalls schon seit langer Zeit. Nachzulesen in den Reisetagebüchern des Paolo Santonino, eines Edelmanns aus Umbrien, der 1485 als Sekretär des Bischofs von Caorle nach Kärnten kam, und aufschrieb, was er sah und – hörte. Gudrun Wassermann, die der Geschichte und Entwicklung des Kärntnerlieds nachgegangen ist, schreibt von der „Weichheit der Melodie […] Nichts ist schroff, alles ist ausgeglichen.“ Was vermutlich auf den Einfluss der slowenischen Kultur zurückzuführen ist, die den Südkärntner Raum geprägt hat.</p>
<p><figure id="attachment_3665" aria-describedby="caption-attachment-3665" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3665 size-medium" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Gem-Chor-Maria-Rojach-3-300x300.jpg" alt="Lavanttal Musik Foto Gem Chor Maria Rojach 3" width="300" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Gem-Chor-Maria-Rojach-3-300x300.jpg 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Gem-Chor-Maria-Rojach-3-1024x1024.jpg 1024w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Gem-Chor-Maria-Rojach-3-150x150.jpg 150w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Gem-Chor-Maria-Rojach-3-768x768.jpg 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Gem-Chor-Maria-Rojach-3-80x80.jpg 80w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Gem-Chor-Maria-Rojach-3-390x390.jpg 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Gem-Chor-Maria-Rojach-3-820x820.jpg 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Gem-Chor-Maria-Rojach-3-160x160.jpg 160w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Gem-Chor-Maria-Rojach-3-780x780.jpg 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Gem-Chor-Maria-Rojach-3-600x600.jpg 600w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Gem-Chor-Maria-Rojach-3.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-3665" class="wp-caption-text">Gemischter Chor Maria Rojach</figcaption></figure></p>
<p style="font-weight: 400;">Die in Slowenien typische Art des Singens sei teilweise auf die deutschsprachigen Lieder übergegangen. Und beide weisen Charakteristika auf, die anderswo in Österreich nicht zu hören seien, erklärte der Musikethnologe Engelbert Logar kürzlich in einem Radiointerview. Bestimmte Tonfolgen, Molltöne, die Vierstimmigkeit und die Überstimmen. Erst im Laufe des 19. Jahrhunderts hätten sich das slowenische und das deutschsprachige Kärntnerlied auseinanderentwickelt. Das slowenische Volkslied wurde quasi als Alltagsgut weitergepflegt. Im Gegensatz dazu wurde das deutschsprachige Lied von bürgerlichen Kreisen entdeckt, verschriftlicht und neu komponiert. Als später der Nationalismus einen Keil zwischen die beiden Volksgruppen in Kärnten trieb, wurde das Liedgut zum politischen Vehikel auf beiden Seiten.</p>
<p style="font-weight: 400;">Viele Chöre des Tales sind – wie in anderen Teilen Kärntens – im sogenannten Sängergau zusammengefasst. Den Namen finden offensichtlich nur Auswärtige nicht mehr zeitgemäß. Höhepunkt des Vereinslebens im 1924 gegründeten „Sängergau Lavanttal“ ist das alljährliche „Gausingen“. So irritierend der Name klingt, der Gedanke des Festes mutet zeitlos schön an: Gemischte Chöre, Männergesangsvereine und kleinere Ensembles treffen sich jeweils an einem anderen Ort des Tales, um im friedlichen Wettstreit ihr Bestes zu geben.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das Fest ist ein Ohren- und Augenschmaus. Denn anders als bei den Vögeln, wo die Männchen sich durch buntes Gefieder hervortun, sind es im Lavanttal die Frauentrachten, die im Kontrast zu den braunen Kärntner Anzügen der Männer alle Farben spielen. Rotes Leibl, schwarzer Kittel, goldener Brokat für die Schürze, das Ganze in Grün, Blau, Schwarz, gemustert. All das ist möglich.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das gilt auch für das Repertoire. Neben alten und neuen Kärntnerliedern haben Chöre wie der <em>Bezirksjugendchor</em>, <em>Chorus Paradisi</em> oder der <em>Heimatklang Bach</em> aus dem Süden des Tales anspruchsvolle Madrigale und internationale Chorliteratur im Programm.</p>
<p style="font-weight: 400;">Und dann gibt es junge Vocal Bands. Beispielsweise <em>Die Neffen von Tante Eleonor</em>, <em>Caramusica </em>oder Rockvoices mit einem Faible für Pop und Rock. „Uns geht’s um Emotion“, so Stefan Wuggenig, der mit seinen jungen Ensembles seit Jahren erfolgreich beweist, dass sich die Lavanttaler Stimmen auch für Songs von Queen, Michael Jackson oder Phil Collins eignen.</p>
<p><figure id="attachment_3666" aria-describedby="caption-attachment-3666" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3666 size-medium" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Jufila-4-300x300.jpg" alt="Lavanttal Musik Foto Jufila " width="300" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Jufila-4-300x300.jpg 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Jufila-4-1024x1024.jpg 1024w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Jufila-4-150x150.jpg 150w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Jufila-4-768x768.jpg 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Jufila-4-80x80.jpg 80w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Jufila-4-390x390.jpg 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Jufila-4-820x820.jpg 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Jufila-4-160x160.jpg 160w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Jufila-4-780x780.jpg 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Jufila-4-600x600.jpg 600w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Lavanttal-Musik-Foto-Jufila-4.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-3666" class="wp-caption-text">Die Jungen Fidelen Lavanttaler</figcaption></figure></p>
<p style="font-weight: 400;">G’sungen und g’spült. Das hat nach wie vor in vielen Orten des Tales Tradition und in vielen Familien wird die Liebe zur Musik offensichtlich vererbt. Etwa in der Familie Prinz: Gerhard – Musiker, Musiklehrer und Komponist von Oratorien, Chorwerken, Kammermusik und unzähligen Kärntnerliedern – und die ausgebildete Musikerin Elisabeth gaben ihre Freude am Musizieren an ihre Kinder Meinhard, Christof, Johannes und Angelika weiter.</p>
<p style="font-weight: 400;">Oder Siegi Hofmann, Musikpädagoge und künstlerischer Leiter des <a href="https://www.sanktpaulerkultursommer.at/" target="_blank" rel="noopener">St. Pauler Kultursommers</a>, der den Heimatklang zu einem weithin bekannten Chor entwickelte. Nach 40 Jahren übernahm vor einigen Jahren Tochter Anna den Taktstock.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die <a href="https://junge-fidele-lavanttaler.at" target="_blank" rel="noopener">Jungen Fidelen Lavanttaler,</a> Enkel der legendären Brüder Urach, die ihr Publikum jahrzehntelang mit Evergreens made in Lavanttal unterhielten, unterscheiden sich in ihrer Spielfreude um nichts von den Vorfahren.</p>
<p style="font-weight: 400;">Und auch Helmut Stippich, Gründer des legendären Eitweger-Trios und Komponist der inoffiziellen Kärnten- Hymne „Vom Glockner bis zur Koralm“, vererbte Freude, Talent und Vielseitigkeit an seinen Sohn weiter. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Maria, ebenfalls Lavanttalerin, zog Helmut der Jüngere nach Wien, wo <a href="https://www.stippichs.com" target="_blank" rel="noopener">Stippich &amp; Stippich</a> nun mit ihren Wienerlied- Interpretationen Erfolge feiern.</p>
<p style="font-weight: 400;">Dass Gesang und Instrumentalmusik im Lavanttal noch immer gepflegt werden, liegt nicht zuletzt an den Musikschulen des Tales. Dort sind Menschen am Werk, die den jungen Talenten mit viel Engagement und Verständnis begegnen. Moderne Musikpädagogik statt Drill.</p>
<p style="font-weight: 400;">Und dann sind da noch <a href="https://www.klaus-paier.com" target="_blank" rel="noopener">Akkordeonist Klaus Paier</a> und der <a href="https://www.edgarunterkirchner.com/index.php?id=12" target="_blank" rel="noopener">Saxophonist Edgar Unterkirchner</a>, die zu den international erfolgreichsten Musikschaffenden des Tales zählen. Oder <a href="https://www.klakmusic.com" target="_blank" rel="noopener">Stefan Kollmann (Akkordeonist) und Markus Fellner (Klarinette, Percussion), die als Duo [:klak:]</a> brillieren. In ihren Kompositionen und Interpretationen bauen sie Brücken zwischen den verschiedensten Ufern der Musikwelten und schaffen damit faszinierende Klangerlebnisse.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Akustische Bodenproben </strong>aus dem Lavanttal findet ihr auf der <a href="https://youtube.com/@lavanttalstorys?si=Seh9kqgHWYoYhn2J" target="_blank" rel="noopener">YouTube-Playlist Lavanttal Storys</a>.</p>
<p style="font-weight: 400;">Fotos: Stippich, Proprenter, Junge fidele Lavanttaler, Gemischter Chor Maria Rojach</p>
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		<title>Next Stop – Lavanttal</title>
		<link>https://www.lavanttal-storys.at/koralmbahn-lavanttal/</link>
		
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		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 05:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lavanttal extra]]></category>
		<category><![CDATA[St. Paul]]></category>
		<category><![CDATA[Campus 2050]]></category>
		<category><![CDATA[Koralmbahn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn im Dezember 2025 die ersten Züge aus dem Portal in Mitterpichling rollen, wird ganz Österreich die Fertigstellung eines der spektakulärsten Bahnprojekte feiern: die Koralmbahn. Zunächst umstrittene Idee, dann gigantische Baustelle und nun Hoffnungsträger für den Süden Österreichs.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Wenn im Dezember 2025 die ersten Züge aus dem Portal in Mitterpichling rollen, wird ganz Österreich die Fertigstellung eines der spektakulärsten Bahnprojekte feiern: die Koralmbahn. Zunächst umstrittene Idee, dann gigantische Baustelle und nun Hoffnungsträger für den Süden Österreichs.</strong><span id="more-3674"></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Hier die unberührt wirkende Natur der erneuerten Lavantauen, dort ausgedehnte Felder soweit das Auge reicht. Dass in der Nachbarschaft Tag und Nacht an einem Jahrhundertprojekt gearbeitet werden würde, schien lange Zeit nicht nur angesichts der Idylle unglaublich.</p>
<p style="font-weight: 400;">Und doch ist es so. Wo sich bislang Fuchs und Hase gute Nacht sagten, entstand ein Bauvorhaben, das herkömmliche Dimensionen sprengt. Der Koralmtunnel.</p>
<p style="font-weight: 400;">33 Kilometer lang und 10 Meter im Durchmesser lauten die Maße der beiden Röhren, die unter dem Bergmassiv freigelegt wurden. Im 500 m-Abstand wurden horizontal verlaufende Gänge, sogenannte Querschläge errichtet und die 900 Meter lange Nothaltestelle wäre anderswo ein eigenes Tunnelprojekt. Allein die Bohrmaschinen brachen alle Rekorde. Mit 10.000 PS schraubten sich die riesigen Bohrköpfe in die Felsen. Zentimeter um Zentimeter drangen sie ins Gestein. Rund um die Uhr. Jahrelang.</p>
<p style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-3675 size-medium" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Bahnhof-300x274.png" alt="Koralmbahn Lavanttal Storys Illustration Valerie Huber" width="300" height="274" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Bahnhof-300x274.png 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Bahnhof-390x357.png 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Bahnhof.png 515w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Für die Kumpel wurden die 2.000 Tonnen schweren und 200 Meter langen Giganten zu vertrauten Begleitern: „Kora“ nannten sie die Arbeiter aus Kärnten, in der Steiermark hießen die Bohrmaschinen „Mauli 1“ und „Mauli 2“. Zusammen haben die drei Geräte 45.480 Meter innerhalb von sieben Jahren zurückgelegt und dabei sechs Millionen Kubikmeter Gestein aus dem Berg gekratzt. Genug Material, um zwei Cheopspyramiden aufzuschichten, wie die ÖBB errechnete. Rund vier Millionen Kubikmeter des natürlichen Gesteins wurden als Schüttmaterial, Filterkies oder Betonzusatz wiederverwertet.</p>
<p style="font-weight: 400;">Im Inneren des Tunnels verbauten die Mineurinnen und Mineure 50.000 sogenannte Tübbinge, also Betonringe mit einem Gewicht von jeweils 47 Tonnen. Dazu kamen ebenso unvorstellbare Mengen an Gleistrageplatten, Schienensträngen, elektrischen Leitungen, Lärmschutzwänden etc. 2022 war der Rohbau fertig, im Frühjahr 2023 lagen die Schienen an Ort und Stelle und Ende 2025 rollte der erste offzielle Zug durch den Koralmtunnel, das Herzstück der neuen Bahnverbindung zwischen Graz und Klagenfurt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Wer in die Baugeschichte des gigantischen Projekts eintauchen will, erhält in der ebenso aufwendig wie verständlich gestalteten Schau in der ÖBB-Infobox in Mitterpichling eine Vorstellung von den Aufgaben, die zu stemmen waren. Man erfährt, wie schwierig der</p>
<p style="font-weight: 400;">Weg durch harte (Gneis) und weichere (Glimmerschiefer) Gesteinsschichten war, welche neu entwickelten Methoden die Tunnelbauer verwendeten, welche technischen Innovationen eine sichere Fahrt mit 250 km/h garantieren und wo weitere Tunnel, Brücken und Bahnhöfe auf der 130 km langen Strecke gebaut wurden.</p>
<p style="font-weight: 400;">Fossilien, die in dem 300 Millionen alten Massiv gefunden wurden, und Fauna und Flora der neu verlegten Lavant sind ebenfalls dokumentiert. Und von der Terrasse der „Infowelt Koralm“ hat man eine schöne Aussicht auf das Tunnelportal, die neue Bahntrasse und das Untere Lavanttal.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die wahre Dimension des gigantischen Bauprojekts können vermutlich aber nur diejenigen abschätzen, die in den vergangenen 20 Jahren in den unterschiedlichsten Funktionen mitgewirkt haben. Projektverantwortliche, die beteiligten Baufirmen, Mineurinnen und Mineure, die regelmäßig unter Tag waren. Eine Vorahnung von dem enormen Druck und der Erleichterung war bereits beim finalen Durchschlag am 17. Juni 2020 zu erleben, als „Koras“ dröhnender Bohrkopf die letzten Zentimeter des Gesteins zertrümmerte, das Kärnten von der Steiermark trennte. Die Staubwolke an der Bohrbrust hatte sich schon längst gelegt, da jubelten die Teams rund um Projektleiter Klaus Schneider noch immer. Und ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä nannte den Tunnelbau „das letzte Abenteuer in Europa. Denn du kommst an einen Ort, wo noch nie ein Mensch war.“</p>
<p style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3646 alignleft" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-300x300.jpg" alt="25 Lavanttal Storys Podcast S 19 Foto ÖBB" width="300" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-300x300.jpg 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-1024x1024.jpg 1024w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-150x150.jpg 150w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-768x768.jpg 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-1536x1536.jpg 1536w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-80x80.jpg 80w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-390x390.jpg 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-820x820.jpg 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-1180x1180.jpg 1180w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-160x160.jpg 160w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-780x780.jpg 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-1640x1640.jpg 1640w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-600x600.jpg 600w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Künftig sollen möglichst viele Menschen auf der neuen Hochleistungsstrecke unterwegs sein. Hohe Energiekosten sprechen für den Umstieg auf die Schiene, die spürbaren Folgen des Klimawandels ebenso. Und nicht zuletzt die deutlich verkürzten Fahrzeiten. Geht alles nach Plan, ist man künftig in 45 Minuten mit dem Railjet von Graz in Klagenfurt. Wer mit dem Auto fährt, braucht doppelt so lang. Die Strecke Klagenfurt-St. Paul verkürzt sich auf 22 Minuten und in die steirische Landeshauptstadt braucht der Zug von St. Paul 36 Minuten. Der neue Bahnhof Lavanttal unweit des Tunnelportals soll auch als Verkehrsknotenpunkt zwischen dem Norden und Süden des Tales fungieren. Mit Park &amp; Ride, benutzerfreundlich, barrierefrei und umweltfreundlich. Man darf gespannt sein.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ebenso gespannt wartet die Umgebung auf den Moment, in dem der Schleier gelüftet wird, der zurzeit noch über dem interkommunalen Technologiepark liegt. Die Fakten, die bisher bekannt sind: Die neun Gemeinden haben ihre Zustimmung zu dem gemeinsamen Projekt gegeben und es gibt Überlegungen, Grundstücke entlang der Bahntrasse anzukaufen. Über den Rest wird diskutiert und gerätselt.<sup>1</sup></p>
<p style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3676 alignleft" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/campus-2050-FH-Joanneum-FH-Salzburg-257x300.jpg" alt="campus 2050 FH Joanneum" width="257" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/campus-2050-FH-Joanneum-FH-Salzburg-257x300.jpg 257w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/campus-2050-FH-Joanneum-FH-Salzburg-879x1024.jpg 879w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/campus-2050-FH-Joanneum-FH-Salzburg-768x895.jpg 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/campus-2050-FH-Joanneum-FH-Salzburg-390x455.jpg 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/campus-2050-FH-Joanneum-FH-Salzburg-820x956.jpg 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/campus-2050-FH-Joanneum-FH-Salzburg-1180x1375.jpg 1180w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/campus-2050-FH-Joanneum-FH-Salzburg-780x909.jpg 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/campus-2050-FH-Joanneum-FH-Salzburg-515x600.jpg 515w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/campus-2050-FH-Joanneum-FH-Salzburg.jpg 1232w" sizes="auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px" />Vielleicht bringt ja die Ausstellung im Kärntner Landesmuseum etwas Licht in die Angelegenheit, in der Entwürfe von Studierenden der FH Joanneum in Graz und der FH Salzburg gezeigt werden. Im Auftrag der Kärntner Betriebsansiedlungs- und Beteiligungsgesellschaft (BABEG) beschäftigten sie sich nämlich mit all jenen Fragen, die für die Gestaltung und die Zukunft der Umgebung des neuen Verkehrsknotenpunktes relevant sind. Wie könnte der „Campus 2050“ aussehen? Welche Infrastruktur sollte hier entstehen? Welche Rolle würde der Handel spielen? Welche Dienstleistungsbetriebe würden hier gebraucht und wirtschaftlichen Erfolg haben? Wie soll man sich das Wohnen, das Arbeiten und die Freizeit vorstellen? Was können in diesem Zusammenhang intelligente Gebäude leisten und wie werden Mensch und Technik interagieren?</p>
<p style="font-weight: 400;">Wie auch immer die Entwürfe aussehen würden, die Kriterien der Nachhaltigkeit – Ökologie, Wirtschaft und Soziales – sollten sie alle erfüllen. Im Übrigen hatten die angehenden Architektinnen und Stadtplaner, die bei den Recherchen von ihren Betreuerinnen und Betreuern sowie der Marktgemeinde St. Paul und dem Regionalmanagement Lavanttal unterstützt wurden, viel Gestaltungsspielraum.</p>
<p style="font-weight: 400;">Und den nutzten sie.</p>
<p style="font-weight: 400;">&#8222;Entstanden sind acht höchst unterschiedliche städtebaulich-visionäre Entwürfe, die als Studie für eine mögliche Weiterentwicklung des Campus in St. Paul im Lavanttal dienen sollen&#8220;, liest man im Resümee. Manche Ideen muten utopisch an, aber wer darf Utopien entwerfen, wenn nicht junge Menschen, die die Fachleute von morgen sein werden? Schließlich werden es mehrheitlich sie sein, die die Region rund um den neuen Bahnhof in 30 Jahren nutzen. Und empfand man vor 30 Jahren nicht auch ein Loch durch die Koralm als Utopie?</p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;"><a href="http://www.fh-joanneum.at/projekt/campus-2050/" target="_blank" rel="noopener">Campus 2050 – ein Projekt der FH Joanneum und der FH Salzburg</a></li>
<li style="font-weight: 400;">Das <a href="https://epub.fh-joanneum.at/obvfhjoa/download/pdf/11731612" target="_blank" rel="noopener">eBook Campus 2050</a>, das Projektverlauf und Visionen der Studierenden dokumentiert, ist kostenlos verfügbar.</li>
<li style="font-weight: 400;"><a href="https://infrastruktur.oebb.at/de/projekte-fuer-oesterreich/bahnstrecken/suedstrecke-wien-villach/koralmbahn/infowelt" target="_blank" rel="noopener">Infowelten Koralmbahn</a></li>
<li style="font-weight: 400;">In <a href="https://www.lavanttal-storys.at/podcast/" target="_blank" rel="noopener">Folge 19 des Lavanttal Podcast</a> erzählt Christiane Schiavinato, Leiterin der Projektleitung <a href="https://infrastruktur.oebb.at/de/projekte-fuer-oesterreich/bahnstrecken/suedstrecke-wien-villach/koralmbahn">Koralmbahn</a> 2 bei den ÖBB, von ihrer Arbeit auf einer der spektakulärsten Baustellen Europas.</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;"><sup>1 </sup>Stand März 2023</p>
<p>Fotos: Popp, ÖBB, FH Joanneum</p>
<p style="font-weight: 400;">
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