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	<title>St. Paul Archive - LAVANTTAL STORYS</title>
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	<description>Geschichten aus einer der schönsten Gegenden Kärntens</description>
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	<title>St. Paul Archive - LAVANTTAL STORYS</title>
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	<item>
		<title>Mostyrium</title>
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		<dc:creator><![CDATA[nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 16:16:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Essen & Trinken]]></category>
		<category><![CDATA[St. Paul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Martina Lippitz ist eine der wenigen Obstbäuerinnen der Region, die ihren Betrieb im Vollerwerb führt. Mit großem Einsatz und ebensolchem Erfolg. Denn die Säfte und Weine schmecken den Gästen im&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Martina Lippitz ist eine der wenigen Obstbäuerinnen der Region, die ihren Betrieb im Vollerwerb führt. Mit großem Einsatz und ebensolchem Erfolg. Denn die Säfte und Weine schmecken den Gästen im Buschenschank wie internationalen Jurys.</strong></p>
<p><span id="more-3749"></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Etwa vier Kilometer vom Stift St. Paul entfernt liegt der <strong>Buschenschank von Martina Lippitz.</strong> Der Weg dorthin führt durchs <strong>Schwarzviertel</strong>, wo früher einmal das berühmte schwarze Tongeschirr hergestellt wurde, vorbei am idyllischen Dorf<strong> St. Martin</strong>, den weit ausgedehnten Feldern und Streuobstwiesen. Die Tunnelkette <strong>Granitztal</strong> und die Koralmbahn lässt man links liegen und folgt dafür wenige Meter später dem Schild, das den schmalen Weg hinauf nach Kollnitzgreuth anzeigt. Wer kurz darauf die Obstgärten erreicht, ist richtig abgebogen und wird gleich beim Buschenschank landen. Wer sich verirrt hat, fragt nach dem Hof <strong>vulgo Oberländer</strong>. Oder besser nach Martina. Die kennen alle in der Umgebung.</p>
<p style="font-weight: 400;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-3488 alignleft" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2-300x300.jpg" alt="Lavanttal Storys Nina Popp Lippitz © R Steiner 2" width="300" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2-300x300.jpg 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2-1024x1024.jpg 1024w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2-150x150.jpg 150w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2-768x768.jpg 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2-80x80.jpg 80w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2-390x390.jpg 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2-820x820.jpg 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2-160x160.jpg 160w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2-780x780.jpg 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2-600x600.jpg 600w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2.jpg 1080w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mit 27 Jahren übernahm die resolute junge Frau den Hof von ihren Eltern. Den Obstbau und den urigen Buschenschank, wo sortenreine Apfelsäfte, Apfel-, Birn- und – wie früher im Tal – auch Mischmost aus Äpfel und Birnen ausgeschenkt werden. Dazu gibt es eine zünftige Kärntner Brettljause. Und wer noch immer nicht satt ist, sollte unbedingt einen von Mutter Lippitz’ Krapfen bestellen.</p>
<p style="font-weight: 400;">„Wir sind ein Generationenbetrieb, denn allein wäre das alles nicht machbar“, sagt Martina Lippitz, die sich die Arbeit mit ihren Eltern teilt. „Mein Vater macht das Fleisch, meine Mutter die Mehlspeisen, gemeinsam backen sie das Brot. Meine Aufgaben sind der Obst- und Weinbau, die Verarbeitung und die Kellerwirtschaft. Aber im Grunde greifen wir alle z’samm“, sagt sie. Auch neben der Arbeitsteilung spielt das Familienerbe eine bedeutende Rolle, meint die Bäuerin. „Wir denken in längeren Zeitspannen. Manches, was meine Großeltern und Eltern gepflanzt haben, kann ich jetzt ernten.“ Und wenn der Hagel die Ernte binnen Minuten zunichte macht, spendet die Gewissheit, dass Planung und Arbeit am Bauernhof stets in längeren Zyklen zu sehen sind, auch ein wenig Trost.</p>
<p style="font-weight: 400;">Lippitz ist eine der wenigen <strong>Lavanttaler Vollerwerbsbäuerinnen,</strong> die vom Obstbau leben. Auch, wenn hier viel Obst wächst, ist die Situation ganz anders als beispielsweise in der Oststeiermark, erzählt sie bei der Wanderung zwischen den Baumreihen, wo Jonagold, Lavanttaler Bananenapfel und weiter unten auch Weißweinsorten reifen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das Netzwerk Gleichgesinnter hier in der Umgebung ist überschaubar, was Vorteile hat, weil die Arbeit am Hof ohnehin nicht viel Zeit lässt, erzählt sie. Aber Innovation braucht Austausch. Und so bringt sich die Lavanttalerin bei den Plattformen des Kärntner Weins und Verkostungen von Obstprodukten in ganz Österreich ein.</p>
<p style="font-weight: 400;"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3489 alignleft" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Apfel-300x283.png" alt="Apfel Lavanttal Illustration V Huber_ 11" width="300" height="283" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Apfel-300x283.png 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Apfel.png 332w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Martina Lippitz hat offensichtlich einen sensiblen Gaumen und ein besonderes Näschen für feine Tropfen. Das beweist sie nicht nur als <strong>Jurorin</strong>, sondern auch als <strong>Preisträgerin</strong> zahlreicher Auszeichnungen in Gold und Silber. Auf Facebook und Instagram lässt sie Friends und Followers mit schöner Regelmäßigkeit an den Erfolgen teilhaben. Vor allem für ihre Jonagold-Apfel-Säfte mit und ohne Alkohol ist Lippitz mittlerweile weltweit bekannt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Nomen est omen. Der Most erhielt den <strong>„Cider World Award“</strong> und der reinsortige Apfelsaft wurde mehrfach mit Gold ausgezeichnet. Die Granitztalerin hat Erfolg, obwohl oder gerade weil sie eigene Wege geht. Ob sie mit Hut erscheint, als „<strong>Mostyrium</strong>“ auf Instagram postet, Lesungen und Konzerte im Obstgarten organisiert oder Experimente wie den Quittensirup wagt.</p>
<p style="font-weight: 400;">So gesehen überrascht wenig, dass die Weißweine der Klosterneuburger Absolventin Ecken und Kanten haben. „Kraftvolle, fruchtbetonte, jahrgangsunabhängige <strong>Weine</strong>“, wie sie selbst sagt. „Ich bin kein Winemaker, ich bin eine Weinbäuerin.“ Auch beim Schaumwein, den Martina Lippitz gemeinsam mit der zweiten St. Pauler Winzerin Sabine David 2019 auf den Markt gebracht hat, spiegelt sich das Jahr im Weingarten. Der Muskatel Ottonel kommt von den Hängen in Kollnitzgreuth, die Muskatellertrauben vom Josefsberg. Wie viel von jeder Sorte in den <strong>„VIN2 de Femme“</strong> kommt, machen die Weinbäuerinnen von der Erntemenge und der Traubenqualität abhängig. Produziert wird nach der klassischen Champagnermethode: Nach der ersten Gärung wird der Grundwein mit Hefe versetzt und gärt in der Flasche ein zweites Mal. Eine andere Erklärung für den Zweier im Namen des Sekts sind die zwei Winzerinnen selbst. Nach dem Gärprozess darf der Sekt noch 18 Monate auf der Hefe reifen, und damit sich die Hefe absetzt, werden die Flaschen nach der Reifung händisch gerüttelt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Nach mehr als zweieinhalb Jahren ist er dann fertig. Trocken, muskat-lastig, ideal als Aperitif und Speisenbegleiter zu leichten Lavanttaler Gerichten. Das ist nicht das einzig Gute an dem Projekt von Martina Lippitz und Sabine David. Einige Flaschen des „VIN2 de Femme“ spenden die Winzerinnen einem Projekt österreichischer Weinbäuerinnen, das karitativen Zwecken zugutekommt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Fotos © Lippitz I Ramona Steiner</p>
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		<title>Next Stop – Lavanttal</title>
		<link>https://www.lavanttal-storys.at/koralmbahn-lavanttal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 05:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lavanttal extra]]></category>
		<category><![CDATA[St. Paul]]></category>
		<category><![CDATA[Campus 2050]]></category>
		<category><![CDATA[Koralmbahn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn im Dezember 2025 die ersten Züge aus dem Portal in Mitterpichling rollen, wird ganz Österreich die Fertigstellung eines der spektakulärsten Bahnprojekte feiern: die Koralmbahn. Zunächst umstrittene Idee, dann gigantische Baustelle und nun Hoffnungsträger für den Süden Österreichs.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Wenn im Dezember 2025 die ersten Züge aus dem Portal in Mitterpichling rollen, wird ganz Österreich die Fertigstellung eines der spektakulärsten Bahnprojekte feiern: die Koralmbahn. Zunächst umstrittene Idee, dann gigantische Baustelle und nun Hoffnungsträger für den Süden Österreichs.</strong><span id="more-3674"></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Hier die unberührt wirkende Natur der erneuerten Lavantauen, dort ausgedehnte Felder soweit das Auge reicht. Dass in der Nachbarschaft Tag und Nacht an einem Jahrhundertprojekt gearbeitet werden würde, schien lange Zeit nicht nur angesichts der Idylle unglaublich.</p>
<p style="font-weight: 400;">Und doch ist es so. Wo sich bislang Fuchs und Hase gute Nacht sagten, entstand ein Bauvorhaben, das herkömmliche Dimensionen sprengt. Der Koralmtunnel.</p>
<p style="font-weight: 400;">33 Kilometer lang und 10 Meter im Durchmesser lauten die Maße der beiden Röhren, die unter dem Bergmassiv freigelegt wurden. Im 500 m-Abstand wurden horizontal verlaufende Gänge, sogenannte Querschläge errichtet und die 900 Meter lange Nothaltestelle wäre anderswo ein eigenes Tunnelprojekt. Allein die Bohrmaschinen brachen alle Rekorde. Mit 10.000 PS schraubten sich die riesigen Bohrköpfe in die Felsen. Zentimeter um Zentimeter drangen sie ins Gestein. Rund um die Uhr. Jahrelang.</p>
<p style="font-weight: 400;"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-3675 size-medium" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Bahnhof-300x274.png" alt="Koralmbahn Lavanttal Storys Illustration Valerie Huber" width="300" height="274" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Bahnhof-300x274.png 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Bahnhof-390x357.png 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/Bahnhof.png 515w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Für die Kumpel wurden die 2.000 Tonnen schweren und 200 Meter langen Giganten zu vertrauten Begleitern: „Kora“ nannten sie die Arbeiter aus Kärnten, in der Steiermark hießen die Bohrmaschinen „Mauli 1“ und „Mauli 2“. Zusammen haben die drei Geräte 45.480 Meter innerhalb von sieben Jahren zurückgelegt und dabei sechs Millionen Kubikmeter Gestein aus dem Berg gekratzt. Genug Material, um zwei Cheopspyramiden aufzuschichten, wie die ÖBB errechnete. Rund vier Millionen Kubikmeter des natürlichen Gesteins wurden als Schüttmaterial, Filterkies oder Betonzusatz wiederverwertet.</p>
<p style="font-weight: 400;">Im Inneren des Tunnels verbauten die Mineurinnen und Mineure 50.000 sogenannte Tübbinge, also Betonringe mit einem Gewicht von jeweils 47 Tonnen. Dazu kamen ebenso unvorstellbare Mengen an Gleistrageplatten, Schienensträngen, elektrischen Leitungen, Lärmschutzwänden etc. 2022 war der Rohbau fertig, im Frühjahr 2023 lagen die Schienen an Ort und Stelle und Ende 2025 rollte der erste offzielle Zug durch den Koralmtunnel, das Herzstück der neuen Bahnverbindung zwischen Graz und Klagenfurt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Wer in die Baugeschichte des gigantischen Projekts eintauchen will, erhält in der ebenso aufwendig wie verständlich gestalteten Schau in der ÖBB-Infobox in Mitterpichling eine Vorstellung von den Aufgaben, die zu stemmen waren. Man erfährt, wie schwierig der</p>
<p style="font-weight: 400;">Weg durch harte (Gneis) und weichere (Glimmerschiefer) Gesteinsschichten war, welche neu entwickelten Methoden die Tunnelbauer verwendeten, welche technischen Innovationen eine sichere Fahrt mit 250 km/h garantieren und wo weitere Tunnel, Brücken und Bahnhöfe auf der 130 km langen Strecke gebaut wurden.</p>
<p style="font-weight: 400;">Fossilien, die in dem 300 Millionen alten Massiv gefunden wurden, und Fauna und Flora der neu verlegten Lavant sind ebenfalls dokumentiert. Und von der Terrasse der „Infowelt Koralm“ hat man eine schöne Aussicht auf das Tunnelportal, die neue Bahntrasse und das Untere Lavanttal.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die wahre Dimension des gigantischen Bauprojekts können vermutlich aber nur diejenigen abschätzen, die in den vergangenen 20 Jahren in den unterschiedlichsten Funktionen mitgewirkt haben. Projektverantwortliche, die beteiligten Baufirmen, Mineurinnen und Mineure, die regelmäßig unter Tag waren. Eine Vorahnung von dem enormen Druck und der Erleichterung war bereits beim finalen Durchschlag am 17. Juni 2020 zu erleben, als „Koras“ dröhnender Bohrkopf die letzten Zentimeter des Gesteins zertrümmerte, das Kärnten von der Steiermark trennte. Die Staubwolke an der Bohrbrust hatte sich schon längst gelegt, da jubelten die Teams rund um Projektleiter Klaus Schneider noch immer. Und ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä nannte den Tunnelbau „das letzte Abenteuer in Europa. Denn du kommst an einen Ort, wo noch nie ein Mensch war.“</p>
<p style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3646 alignleft" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-300x300.jpg" alt="25 Lavanttal Storys Podcast S 19 Foto ÖBB" width="300" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-300x300.jpg 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-1024x1024.jpg 1024w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-150x150.jpg 150w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-768x768.jpg 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-1536x1536.jpg 1536w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-80x80.jpg 80w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-390x390.jpg 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-820x820.jpg 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-1180x1180.jpg 1180w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-160x160.jpg 160w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-780x780.jpg 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-1640x1640.jpg 1640w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB-600x600.jpg 600w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/25-Lavanttal-Storys-Podcast-S-19-Foto-OeBB.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Künftig sollen möglichst viele Menschen auf der neuen Hochleistungsstrecke unterwegs sein. Hohe Energiekosten sprechen für den Umstieg auf die Schiene, die spürbaren Folgen des Klimawandels ebenso. Und nicht zuletzt die deutlich verkürzten Fahrzeiten. Geht alles nach Plan, ist man künftig in 45 Minuten mit dem Railjet von Graz in Klagenfurt. Wer mit dem Auto fährt, braucht doppelt so lang. Die Strecke Klagenfurt-St. Paul verkürzt sich auf 22 Minuten und in die steirische Landeshauptstadt braucht der Zug von St. Paul 36 Minuten. Der neue Bahnhof Lavanttal unweit des Tunnelportals soll auch als Verkehrsknotenpunkt zwischen dem Norden und Süden des Tales fungieren. Mit Park &amp; Ride, benutzerfreundlich, barrierefrei und umweltfreundlich. Man darf gespannt sein.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ebenso gespannt wartet die Umgebung auf den Moment, in dem der Schleier gelüftet wird, der zurzeit noch über dem interkommunalen Technologiepark liegt. Die Fakten, die bisher bekannt sind: Die neun Gemeinden haben ihre Zustimmung zu dem gemeinsamen Projekt gegeben und es gibt Überlegungen, Grundstücke entlang der Bahntrasse anzukaufen. Über den Rest wird diskutiert und gerätselt.<sup>1</sup></p>
<p style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3676 alignleft" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/campus-2050-FH-Joanneum-FH-Salzburg-257x300.jpg" alt="campus 2050 FH Joanneum" width="257" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/campus-2050-FH-Joanneum-FH-Salzburg-257x300.jpg 257w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/campus-2050-FH-Joanneum-FH-Salzburg-879x1024.jpg 879w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/campus-2050-FH-Joanneum-FH-Salzburg-768x895.jpg 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/campus-2050-FH-Joanneum-FH-Salzburg-390x455.jpg 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/campus-2050-FH-Joanneum-FH-Salzburg-820x956.jpg 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/campus-2050-FH-Joanneum-FH-Salzburg-1180x1375.jpg 1180w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/campus-2050-FH-Joanneum-FH-Salzburg-780x909.jpg 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/campus-2050-FH-Joanneum-FH-Salzburg-515x600.jpg 515w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/12/campus-2050-FH-Joanneum-FH-Salzburg.jpg 1232w" sizes="auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px" />Vielleicht bringt ja die Ausstellung im Kärntner Landesmuseum etwas Licht in die Angelegenheit, in der Entwürfe von Studierenden der FH Joanneum in Graz und der FH Salzburg gezeigt werden. Im Auftrag der Kärntner Betriebsansiedlungs- und Beteiligungsgesellschaft (BABEG) beschäftigten sie sich nämlich mit all jenen Fragen, die für die Gestaltung und die Zukunft der Umgebung des neuen Verkehrsknotenpunktes relevant sind. Wie könnte der „Campus 2050“ aussehen? Welche Infrastruktur sollte hier entstehen? Welche Rolle würde der Handel spielen? Welche Dienstleistungsbetriebe würden hier gebraucht und wirtschaftlichen Erfolg haben? Wie soll man sich das Wohnen, das Arbeiten und die Freizeit vorstellen? Was können in diesem Zusammenhang intelligente Gebäude leisten und wie werden Mensch und Technik interagieren?</p>
<p style="font-weight: 400;">Wie auch immer die Entwürfe aussehen würden, die Kriterien der Nachhaltigkeit – Ökologie, Wirtschaft und Soziales – sollten sie alle erfüllen. Im Übrigen hatten die angehenden Architektinnen und Stadtplaner, die bei den Recherchen von ihren Betreuerinnen und Betreuern sowie der Marktgemeinde St. Paul und dem Regionalmanagement Lavanttal unterstützt wurden, viel Gestaltungsspielraum.</p>
<p style="font-weight: 400;">Und den nutzten sie.</p>
<p style="font-weight: 400;">&#8222;Entstanden sind acht höchst unterschiedliche städtebaulich-visionäre Entwürfe, die als Studie für eine mögliche Weiterentwicklung des Campus in St. Paul im Lavanttal dienen sollen&#8220;, liest man im Resümee. Manche Ideen muten utopisch an, aber wer darf Utopien entwerfen, wenn nicht junge Menschen, die die Fachleute von morgen sein werden? Schließlich werden es mehrheitlich sie sein, die die Region rund um den neuen Bahnhof in 30 Jahren nutzen. Und empfand man vor 30 Jahren nicht auch ein Loch durch die Koralm als Utopie?</p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;"><a href="http://www.fh-joanneum.at/projekt/campus-2050/" target="_blank" rel="noopener">Campus 2050 – ein Projekt der FH Joanneum und der FH Salzburg</a></li>
<li style="font-weight: 400;">Das <a href="https://epub.fh-joanneum.at/obvfhjoa/download/pdf/11731612" target="_blank" rel="noopener">eBook Campus 2050</a>, das Projektverlauf und Visionen der Studierenden dokumentiert, ist kostenlos verfügbar.</li>
<li style="font-weight: 400;"><a href="https://infrastruktur.oebb.at/de/projekte-fuer-oesterreich/bahnstrecken/suedstrecke-wien-villach/koralmbahn/infowelt" target="_blank" rel="noopener">Infowelten Koralmbahn</a></li>
<li style="font-weight: 400;">In <a href="https://www.lavanttal-storys.at/podcast/" target="_blank" rel="noopener">Folge 19 des Lavanttal Podcast</a> erzählt Christiane Schiavinato, Leiterin der Projektleitung <a href="https://infrastruktur.oebb.at/de/projekte-fuer-oesterreich/bahnstrecken/suedstrecke-wien-villach/koralmbahn">Koralmbahn</a> 2 bei den ÖBB, von ihrer Arbeit auf einer der spektakulärsten Baustellen Europas.</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;"><sup>1 </sup>Stand März 2023</p>
<p>Fotos: Popp, ÖBB, FH Joanneum</p>
<p style="font-weight: 400;">
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		<title>Schwarzes Gold</title>
		<link>https://www.lavanttal-storys.at/schwarzes-gold/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2025 14:07:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Essen & Trinken]]></category>
		<category><![CDATA[St. Paul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er ist dunkler als man ihn landläufig kennt, verleiht Speisen feines Aroma, ist gesund und knofelt nicht – der schwarze Knoblauch aus dem Lavanttal. Margit Holzer verbrachte knapp 20 Jahre&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Er ist dunkler als man ihn landläufig kennt, verleiht Speisen feines Aroma, ist gesund und knofelt nicht – der schwarze Knoblauch aus dem Lavanttal.</strong></p>
<p><span id="more-3472"></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Margit Holzer verbrachte knapp 20 Jahre ihres Lebens als Touristikerin in italienischen Großstädten, ehe sie an den elterlichen Hof zurückkehrte. Sietauschte High Heels gegen Gummistiefel und bewies bei der Suche nach Alternativen zu herkömmlichen landwirtschaftlichen Produkten ein gutes Gespür für bislang exotische Sorten, die nicht nur von Vegetariern und Veganerinnen geschätzt werden.</p>
<p style="font-weight: 400;">Seither wachsen auf den Feldern der St. Paulerin neben den Erdbeeren, die schon ihre Eltern angebaut hatten, Rhabarber, Okra, Kiwano, Safran und zehn verschiedene Sorten Knoblauch. Der schwarze Knoblauch ist inzwischen zum Beststeller geworden und gilt als „Schwarzes Gold“ der Region.</p>
<figure id="attachment_3475" aria-describedby="caption-attachment-3475" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3475 size-medium" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Schwarzer-Knoblauch-Holzer-Haus-der-Region-300x300.jpg" alt="Lavanttal Storys Nina Popp Schwarzer Knoblauch Holzer Haus der Region" width="300" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Schwarzer-Knoblauch-Holzer-Haus-der-Region-300x300.jpg 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Schwarzer-Knoblauch-Holzer-Haus-der-Region-1024x1024.jpg 1024w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Schwarzer-Knoblauch-Holzer-Haus-der-Region-150x150.jpg 150w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Schwarzer-Knoblauch-Holzer-Haus-der-Region-768x768.jpg 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Schwarzer-Knoblauch-Holzer-Haus-der-Region-80x80.jpg 80w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Schwarzer-Knoblauch-Holzer-Haus-der-Region-390x390.jpg 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Schwarzer-Knoblauch-Holzer-Haus-der-Region-820x820.jpg 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Schwarzer-Knoblauch-Holzer-Haus-der-Region-160x160.jpg 160w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Schwarzer-Knoblauch-Holzer-Haus-der-Region-780x780.jpg 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Schwarzer-Knoblauch-Holzer-Haus-der-Region-600x600.jpg 600w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Schwarzer-Knoblauch-Holzer-Haus-der-Region.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-3475" class="wp-caption-text">Margit Holzer. Foto © Holzer Austria</figcaption></figure>
<p style="font-weight: 400;">Dabei handelt es sich nicht um eine eigene Sorte, sondern um weißen Knoblauch, der durch die Fermentation Geschmack und Farbe wechselt. Im neuen Aggregatzustand schmeckt der Knoblauch feiner, er „knoflt“ nicht und zählt in Rezepten wie „Reis mit braunen Zwiebeln und schwarzem Knoblauch“ zum Must-have von Fans des israelisch-britischen Spitzenkochs Yolam Ottolenghi.</p>
<p style="font-weight: 400;">Was noch für den schwarzen Knoblauch spricht, ist der hohe Gehalt an Antioxidantien und die positive Wirkung auf Blutdruck und Cholesterinstatus. „Außerdem gibt er Energie“, ergänzt Margit Holzer und man glaubt der Powerfrau aufs Wort. Seit ihrer Rückkehr ins Lavanttal hat sie nicht nur den Familienbetrieb vollkommen neu aufgestellt, sondern ihre Expertise und Schubkraft beim Start heimischer Projekte wie Slow Food Village und „Genussmarkt“ eingebracht, die den Tourismus in der Region qualitativ stärken sollen.</p>
<p style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3473 alignleft" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Knoblauch-300x283.png" alt="Knoblauch Lavanttal Storys Illustration 10 V Huber" width="300" height="283" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Knoblauch-300x283.png 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Knoblauch.png 332w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wie aber wird der weiße Knoblauch zur schwarzen Delikatesse? „Der Knoblauch wird getrocknet und geputzt. Dann kommt er für zwei drei Monate in die Black-Garlic-Maschine“, erklärt Margit Holzer. Bei kontrollierter Luftfeuchtigkeit und Temperatur erh.lt er allmählich die Konsistenz und den Geschmack, der so gut ankommt. „Die Textur ist nicht immer dieselbe. Manchmal ist der Knoblauch cremig, dann wieder gummiartig.“ Bei fachgerechter, trockener Lagerung ist er zwei Jahre haltbar. Erhältlich ist er im gut sortierten Regal und im Webshop.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong><a href="https://www.holzer-austria.com" target="_blank" rel="noopener">www.holzer-austria.com</a></strong></p>
<p>Fotos © Holzer Austria, Canva<br />
Illustration © Lavanttal Storys I Valerie Huber</p>
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		<title>Mostyrium</title>
		<link>https://www.lavanttal-storys.at/obstbaeuerin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Aug 2025 13:43:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Essen & Trinken]]></category>
		<category><![CDATA[St. Paul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Martina Lippitz ist eine der wenigen Obstbäuerinnen der Region, die ihren Betrieb im Vollerwerb führt. Mit großem Einsatz und ebensolchem Erfolg. Denn die Säfte und Weine schmecken den Gästen im&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Martina Lippitz ist eine der wenigen Obstbäuerinnen der Region, die ihren Betrieb im Vollerwerb führt. Mit großem Einsatz und ebensolchem Erfolg. Denn die Säfte und Weine schmecken den Gästen im Buschenschank wie internationalen Jurys.</strong></p>
<p><span id="more-3486"></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Etwa vier Kilometer vom Stift St. Paul entfernt liegt der <strong>Buschenschank von Martina Lippitz.</strong> Der Weg dorthin führt durchs <strong>Schwarzviertel</strong>, wo früher einmal das berühmte schwarze Tongeschirr hergestellt wurde, vorbei am idyllischen Dorf<strong> St. Martin</strong>, den weit ausgedehnten Feldern und Streuobstwiesen. Die Tunnelkette <strong>Granitztal</strong> und die Koralmbahn lässt man links liegen und folgt dafür wenige Meter später dem Schild, das den schmalen Weg hinauf nach Kollnitzgreuth anzeigt. Wer kurz darauf die Obstgärten erreicht, ist richtig abgebogen und wird gleich beim Buschenschank landen. Wer sich verirrt hat, fragt nach dem Hof <strong>vulgo Oberländer</strong>. Oder besser nach Martina. Die kennen alle in der Umgebung.</p>
<p style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3488 alignleft" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2-300x300.jpg" alt="Lavanttal Storys Nina Popp Lippitz © R Steiner 2" width="300" height="300" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2-300x300.jpg 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2-1024x1024.jpg 1024w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2-150x150.jpg 150w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2-768x768.jpg 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2-80x80.jpg 80w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2-390x390.jpg 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2-820x820.jpg 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2-160x160.jpg 160w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2-780x780.jpg 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2-600x600.jpg 600w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Lavanttal-Storys-Nina-Popp-Lippitz-©-R-Steiner-2.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mit 27 Jahren übernahm die resolute junge Frau den Hof von ihren Eltern. Den Obstbau und den urigen Buschenschank, wo sortenreine Apfelsäfte, Apfel-, Birn- und – wie früher im Tal – auch Mischmost aus Äpfel und Birnen ausgeschenkt werden. Dazu gibt es eine zünftige Kärntner Brettljause. Und wer noch immer nicht satt ist, sollte unbedingt einen von Mutter Lippitz’ Krapfen bestellen.</p>
<p style="font-weight: 400;">„Wir sind ein Generationenbetrieb, denn allein wäre das alles nicht machbar“, sagt Martina Lippitz, die sich die Arbeit mit ihren Eltern teilt. „Mein Vater macht das Fleisch, meine Mutter die Mehlspeisen, gemeinsam backen sie das Brot. Meine Aufgaben sind der Obst- und Weinbau, die Verarbeitung und die Kellerwirtschaft. Aber im Grunde greifen wir alle z’samm“, sagt sie. Auch neben der Arbeitsteilung spielt das Familienerbe eine bedeutende Rolle, meint die Bäuerin. „Wir denken in längeren Zeitspannen. Manches, was meine Großeltern und Eltern gepflanzt haben, kann ich jetzt ernten.“ Und wenn der Hagel die Ernte binnen Minuten zunichte macht, spendet die Gewissheit, dass Planung und Arbeit am Bauernhof stets in längeren Zyklen zu sehen sind, auch ein wenig Trost.</p>
<p style="font-weight: 400;">Lippitz ist eine der wenigen <strong>Lavanttaler Vollerwerbsbäuerinnen,</strong> die vom Obstbau leben. Auch, wenn hier viel Obst wächst, ist die Situation ganz anders als beispielsweise in der Oststeiermark, erzählt sie bei der Wanderung zwischen den Baumreihen, wo Jonagold, Lavanttaler Bananenapfel und weiter unten auch Weißweinsorten reifen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das Netzwerk Gleichgesinnter hier in der Umgebung ist überschaubar, was Vorteile hat, weil die Arbeit am Hof ohnehin nicht viel Zeit lässt, erzählt sie. Aber Innovation braucht Austausch. Und so bringt sich die Lavanttalerin bei den Plattformen des Kärntner Weins und Verkostungen von Obstprodukten in ganz Österreich ein.</p>
<p style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3489 alignleft" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Apfel-300x283.png" alt="Apfel Lavanttal Illustration V Huber_ 11" width="300" height="283" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Apfel-300x283.png 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2025/08/Apfel.png 332w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Martina Lippitz hat offensichtlich einen sensiblen Gaumen und ein besonderes Näschen für feine Tropfen. Das beweist sie nicht nur als <strong>Jurorin</strong>, sondern auch als <strong>Preisträgerin</strong> zahlreicher Auszeichnungen in Gold und Silber. Auf Facebook und Instagram lässt sie Friends und Followers mit schöner Regelmäßigkeit an den Erfolgen teilhaben. Vor allem für ihre Jonagold-Apfel-Säfte mit und ohne Alkohol ist Lippitz mittlerweile weltweit bekannt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Nomen est omen. Der Most erhielt den <strong>„Cider World Award“</strong> und der reinsortige Apfelsaft wurde mehrfach mit Gold ausgezeichnet. Die Granitztalerin hat Erfolg, obwohl oder gerade weil sie eigene Wege geht. Ob sie mit Hut erscheint, als „<strong>Mostyrium</strong>“ auf Instagram postet, Lesungen und Konzerte im Obstgarten organisiert oder Experimente wie den Quittensirup wagt.</p>
<p style="font-weight: 400;">So gesehen überrascht wenig, dass die Weißweine der Klosterneuburger Absolventin Ecken und Kanten haben. „Kraftvolle, fruchtbetonte, jahrgangsunabhängige <strong>Weine</strong>“, wie sie selbst sagt. „Ich bin kein Winemaker, ich bin eine Weinbäuerin.“ Auch beim Schaumwein, den Martina Lippitz gemeinsam mit der zweiten St. Pauler Winzerin Sabine David 2019 auf den Markt gebracht hat, spiegelt sich das Jahr im Weingarten. Der Muskatel Ottonel kommt von den Hängen in Kollnitzgreuth, die Muskatellertrauben vom Josefsberg. Wie viel von jeder Sorte in den <strong>„VIN2 de Femme“</strong> kommt, machen die Weinbäuerinnen von der Erntemenge und der Traubenqualität abhängig. Produziert wird nach der klassischen Champagnermethode: Nach der ersten Gärung wird der Grundwein mit Hefe versetzt und gärt in der Flasche ein zweites Mal. Eine andere Erklärung für den Zweier im Namen des Sekts sind die zwei Winzerinnen selbst. Nach dem Gärprozess darf der Sekt noch 18 Monate auf der Hefe reifen, und damit sich die Hefe absetzt, werden die Flaschen nach der Reifung händisch gerüttelt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Nach mehr als zweieinhalb Jahren ist er dann fertig. Trocken, muskat-lastig, ideal als Aperitif und Speisenbegleiter zu leichten Lavanttaler Gerichten. Das ist nicht das einzig Gute an dem Projekt von Martina Lippitz und Sabine David. Einige Flaschen des „VIN2 de Femme“ spenden die Winzerinnen einem Projekt österreichischer Weinbäuerinnen, das karitativen Zwecken zugutekommt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Fotos © Lippitz I Ramona Steiner</p>
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		<title>The Beatniks</title>
		<link>https://www.lavanttal-storys.at/the-beatniks/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jan 2025 13:57:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[St. Paul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Austropop soll in Wien entstanden sein. Weit gefehlt. Die heimische Beat-Ära begann mit einer Lavanttaler Schülerband. Rückblende in die 1960er-Jahre: Fünf St. Pauler Gymnasiasten treffen sich regelmäßig zur Probe&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Austropop soll in Wien entstanden sein. Weit gefehlt. Die heimische Beat-Ära begann mit einer Lavanttaler Schülerband.</strong><span id="more-3700"></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Rückblende in die 1960er-Jahre: Fünf St. Pauler Gymnasiasten treffen sich regelmäßig zur Probe im Musikzimmer des Konvikts und starten ihre Bandkarriere. Wie Bill Haley und Elvis Presley wollen sie als &#8222;The Rock Five&#8220; den Saal zum Kochen bringen. Und tatsächlich reagiert das junge Publikum bei den ersten Konzerten begeistert. Doch Direktor und Abt zeigen sich „not amused“. So finden die Proben im Musikzimmer aufgrund „moralischer Bedenken“ ein jähes Ende.</p>
<figure id="attachment_3702" aria-describedby="caption-attachment-3702" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3702 size-medium" src="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/01/the-Beatniks-300x182.jpg" alt="Lavanttal Storys St Paul The Beatniks Konkord 2" width="300" height="182" srcset="https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/01/the-Beatniks-300x182.jpg 300w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/01/the-Beatniks-1024x620.jpg 1024w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/01/the-Beatniks-768x465.jpg 768w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/01/the-Beatniks-390x236.jpg 390w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/01/the-Beatniks-820x496.jpg 820w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/01/the-Beatniks-1180x714.jpg 1180w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/01/the-Beatniks-780x472.jpg 780w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/01/the-Beatniks-600x363.jpg 600w, https://www.lavanttal-storys.at/wp-content/uploads/2026/01/the-Beatniks.jpg 1378w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-3702" class="wp-caption-text">The Beatniks: Wilfrid Wutz-Glantschnig, Helmut Glaser, Werner Marinell, Mario Hosp, Siegi Gruber und Aley Spitaler (von links)</figcaption></figure>
<p style="font-weight: 400;">Nach der Matura treffen sich die Studenten in Wien wieder und gründen eine neue Band, die die österreichische Popmusik revolutionieren sollte. Während andere heimische Partien die Schlager von Peter Kraus, Freddy Quinn und Lolita ins Repertoire aufnehmen, lassen sich The Beatniks von den neuen Sounds englischer Bands inspirieren und schreiben eigene Songs. Mit „My aeroplane“ schaffen sieden Durchbruch. Sie werden im Radio gespielt, zu Live-Konzerten engagiert und schließlich macht die Plattenfirma Polydor den jungen Lavanttalern das sensationelle Angebot, ein Album aufzunehmen.</p>
<p style="font-weight: 400;">In zwei (!) Tagen spielten The Beatniks das gesamte Album ein und im Sommer of love 1967 erschien „On a blue day“. Der Mix aus Beat, Pop und Psychedelics Rock, in den sich – ähnlich wie bei Sgt. Pepper von den Beatles – Sitar-Klänge mischten, machte die Band über Nacht zu Stars. Die Musiker wurden von internationalen Radiosendern eingeladen und erhielten Angebote aus Deutschland und England. Die Jugendzeitung BRAVO und viele andere Medien berichteten über den „Beat made in Austria“ und der Erfolg hielt an. Dennoch entschieden sich die sechs 1969, die Band nach rund 1.000 Konzerten aufzulösen und ihre Universitätsstudien zu beenden.</p>
<p style="font-weight: 400;">Bandleader Werner Marinell erlangte später als Minnesänger Blondel mit seinen „Alten Rittersleut“ Bekanntheit und schrieb und produzierte für bekannte Namen der österreichischen Musikszene.</p>
<p style="font-weight: 400;">2022 wurde „On a blue day“ wiederveröffentlicht. Auf Vinyl und mit einem reich bebilderten Booklet.</p>
<p><a href="https://www.konkord.org/releases4/on-a-blue-day" target="_blank" rel="noopener"><strong>The Beatniks I On A Blue Day (LP, CD, Digital) I Konkord</strong></a></p>
<p style="font-weight: 400;"><a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/7jPVDWzwAG5EHO1veSncv2?si=q5ba7hs3SBqLNSXsYTsdaA" target="_blank" rel="noopener"><strong>The Beatniks auf Spotify</strong></a></p>
<p style="font-weight: 400;">Fotos: Konkord</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lavanttal-storys.at/the-beatniks/">The Beatniks</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lavanttal-storys.at">LAVANTTAL STORYS</a>.</p>
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